PTBS oder normale Stressreaktion? Was Einsatzkräfte wirklich wissen müssen

PTBS oder normale Stressreaktion? Was Einsatzkräfte wirklich wissen müssen

Warum nicht jede Belastung krank macht und warum klare Einordnung schützt
22 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
Wenn PTBS zum Sammelbegriff wird Der Begriff PTBS wird heute
schnell benutzt. Nach schweren Einsätzen, nach Stress, nach
belastenden Phasen. Gleichzeitig bleibt oft unklar, was damit
fachlich eigentlich gemeint ist. Stress ist nicht gleich Trauma
Nicht jeder, der schlecht schläft, innerlich unruhig ist oder
gereizt reagiert, ist traumatisiert. Das Nervensystem reagiert
zunächst gesund auf ungesunde Situationen. Belastung ist keine
Krankheit. Warum Einordnung schützt Problematisch wird es, wenn
normale Stressreaktionen vorschnell pathologisiert werden. Das
erzeugt Verunsicherung, fördert Rückzug und schwächt Einsatzkräfte,
statt sie zu stabilisieren. Was wirklich entscheidend ist
Entscheidend ist, ob Rückführung, Verarbeitung und Stabilisierung
stattfinden. Nicht das Etikett, sondern der Umgang mit Belastung
bestimmt, ob sich Symptome verfestigen oder wieder abklingen.
Orientierung statt Diagnose Diese Folge will einordnen, nicht
diagnostizieren. Ernst nehmen, ohne zu dramatisieren. Klarheit
schaffen, statt Angst zu erzeugen. Genau das brauchen Einsatzkräfte
und Führungskräfte heute.

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