Ep. 71: Die Revolution des John Maynard Keynes
32 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Wohlstand für Alle Wie Karl Marx ist auch John Maynard Keynes ein
rotes Tuch für neoliberale Politiker und Ökonomen. Das ist an sich
schon mal ein gutes Zeichen, doch keinesfalls sollte man Keynes mit
#Marx in einen Topf werfen. Keynes war kein Linker und
positionierte sich in seinen Schriften immer wieder kritisch zum
Marxismus. Was aber wollte Keynes? Zunächst muss man festhalten,
dass seine Lehre aus direkter Erfahrung resultiert: Lernte Keynes
als Student noch, wie segensreich die „Laissez
faire“-Wirtschaftspolitik sei, musste er in den 1920er und -30er
Jahren exakt das Gegenteil erleben. Die Weltwirtschaftskrise
verschärfte sich und immer mehr Menschen suchten vergeblich nach
Arbeit. Während die liberalen Wirtschaftstheoretiker weiterhin auf
die Selbstheilungskräfte des Marktes vertrauten und deshalb
vorschlugen, die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten, bis
der #Kapitalismus wieder zu Kräften kommt, hinterfragte Keynes
diese Prämissen und begründete damit eine bis heute einflussreiche
ökonomische Denkschule. Mehr dazu in der ersten „Wohlstand für
Alle“-Folge zum #Keynesianismus von Ole Nymoen und Wolfgang M.
Schmitt. Literatur: John Maynard Keynes: Das Ende des
Laissez-Faire, Reclam. Ders.: Allgemeine Theorie der Beschäftigung,
des Zinses und des Geldes, Duncker & Humblot. Gerhard Willke:
John Maynard Keynes, 2., aktualisierte Auflage, Campus. Ihr könnt
uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
twitter.com/SchmittJunior
rotes Tuch für neoliberale Politiker und Ökonomen. Das ist an sich
schon mal ein gutes Zeichen, doch keinesfalls sollte man Keynes mit
#Marx in einen Topf werfen. Keynes war kein Linker und
positionierte sich in seinen Schriften immer wieder kritisch zum
Marxismus. Was aber wollte Keynes? Zunächst muss man festhalten,
dass seine Lehre aus direkter Erfahrung resultiert: Lernte Keynes
als Student noch, wie segensreich die „Laissez
faire“-Wirtschaftspolitik sei, musste er in den 1920er und -30er
Jahren exakt das Gegenteil erleben. Die Weltwirtschaftskrise
verschärfte sich und immer mehr Menschen suchten vergeblich nach
Arbeit. Während die liberalen Wirtschaftstheoretiker weiterhin auf
die Selbstheilungskräfte des Marktes vertrauten und deshalb
vorschlugen, die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten, bis
der #Kapitalismus wieder zu Kräften kommt, hinterfragte Keynes
diese Prämissen und begründete damit eine bis heute einflussreiche
ökonomische Denkschule. Mehr dazu in der ersten „Wohlstand für
Alle“-Folge zum #Keynesianismus von Ole Nymoen und Wolfgang M.
Schmitt. Literatur: John Maynard Keynes: Das Ende des
Laissez-Faire, Reclam. Ders.: Allgemeine Theorie der Beschäftigung,
des Zinses und des Geldes, Duncker & Humblot. Gerhard Willke:
John Maynard Keynes, 2., aktualisierte Auflage, Campus. Ihr könnt
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https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
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