Ep. 72: Die keynesianische Wirtschaftspolitik
24 Minuten
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Beschreibung
vor 5 Jahren
Wohlstand für Alle In der aktuellen Krise erleben wir, wie der
Staat als wirtschaftlicher Akteur zurückkehrt. Mit
#Kurzarbeitergeld, durch die befristete Senkung der #Mehrwertsteuer
und viele weitere Maßnahmen, soll die Wirtschaft stabilisiert
werden. Die Sorge der Regierung ist groß (und durchaus berechtigt),
dass die Nachfrage stark abnimmt und wir uns auf eine langfristige
Rezession einstellen müssen. Dennoch haben viele Liberale und
Konservative den Knall offenbar noch immer nicht gehört, nach wie
vor ängstigen sie sich vor den Eingriffen des Staates. Wird hier
etwa der Staatssozialismus etabliert? Sind wir auf dem Wege zur
Planwirtschaft? Nein, vielmehr erleben wir derzeit eine Renaissance
von John Maynard Keynes und seinen Theorien – und diese waren
kapitalistisch. Der Staat, so will es die keynesianische Theorie,
soll anti-zyklisch agieren. Wenn alle sparen, muss der Staat die
Spendierhosen anhaben, wenn die #Konjunktur boomt, sollte eine
Regierung bloß nicht übermütig werden, sondern sparsam haushalten.
Durch die neoliberale Wende ist diese Strategie in Verruf geraten,
doch jetzt wird nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten
EU – aber auch in diversen anderen Volkswirtschaften dieser Welt –
neu über Keynes nachgedacht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang
M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur: John Maynard Keynes: Allgemeine Theorie der
Beschäftigung, des Zinses und des Geldes, Duncker & Humblot.
Gerhard Willke: John Maynard Keynes, 2., aktualisierte Auflage,
Campus. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
twitter.com/SchmittJunior
Staat als wirtschaftlicher Akteur zurückkehrt. Mit
#Kurzarbeitergeld, durch die befristete Senkung der #Mehrwertsteuer
und viele weitere Maßnahmen, soll die Wirtschaft stabilisiert
werden. Die Sorge der Regierung ist groß (und durchaus berechtigt),
dass die Nachfrage stark abnimmt und wir uns auf eine langfristige
Rezession einstellen müssen. Dennoch haben viele Liberale und
Konservative den Knall offenbar noch immer nicht gehört, nach wie
vor ängstigen sie sich vor den Eingriffen des Staates. Wird hier
etwa der Staatssozialismus etabliert? Sind wir auf dem Wege zur
Planwirtschaft? Nein, vielmehr erleben wir derzeit eine Renaissance
von John Maynard Keynes und seinen Theorien – und diese waren
kapitalistisch. Der Staat, so will es die keynesianische Theorie,
soll anti-zyklisch agieren. Wenn alle sparen, muss der Staat die
Spendierhosen anhaben, wenn die #Konjunktur boomt, sollte eine
Regierung bloß nicht übermütig werden, sondern sparsam haushalten.
Durch die neoliberale Wende ist diese Strategie in Verruf geraten,
doch jetzt wird nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten
EU – aber auch in diversen anderen Volkswirtschaften dieser Welt –
neu über Keynes nachgedacht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang
M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur: John Maynard Keynes: Allgemeine Theorie der
Beschäftigung, des Zinses und des Geldes, Duncker & Humblot.
Gerhard Willke: John Maynard Keynes, 2., aktualisierte Auflage,
Campus. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
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