Ep. 83: Kapitalismus und Rassismus
25 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Wohlstand für Alle Der Markt regelt – so lautet das Motto der
Neoliberalen. Und so wundert es nicht, dass viele neoliberale
Theoretiker glaubten und glauben, dass der Markt auch
gesellschaftliche Fortschritte befeuern wird, ja, dass er sogar
dazu entscheidend beitragen kann, den Rassismus zu überwinden. Fest
steht: Es gab und gibt Rassismus in kapitalistischen Ländern, aber
auch sozialistische und vor-kapitalistische Systeme können
rassistisch sein. Der Rassismus ist also nichts, was exklusiv im
Kapitalismus vorkommt. Doch Milton Friedman betont die
anti-rassistische Seite des Kapitalismus. Wenn sich nur der Staat
weitgehend aus dem Marktgeschehen heraushält, also auch keine
Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetze verabschiedet,
wird über kurz oder lang der Markt die Ungerechtigkeit beseitigen,
da dort am Ende nicht die Identität entscheidet, sondern nur Geld
und Verträge etwas gelten. Diese Idee beruht auf der Annahme, dass
der Mensch in erster Linie ein homo oeconomicus ist, jemand also,
der allein an der Mehrung seines Nutzens (und besonders seines
Reichtums) interessiert ist. Rassismus aber, so die
Schlussfolgerung von Friedman und Becker, schadet nicht nur den
Opfern, sondern letztendlich auch den Tätern. Wie tragfähig ist
diese Weltanschauung wirklich? Darüber sprechen Ole Nymoen und
Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur: Gary S. Becker: Der ökonomische Ansatz zur Erklärung
menschlichen Verhaltens, Mohr Siebeck. Milton Friedman:
Kapitalismus und Freiheit, Piper Verlag. John Stuart Mill: Einige
ungelöste Probleme der politischen Ökonomie, hrsg. v. Hans G.
Nutzinger, Metropolis Verlag. Ihr könnt uns unterstützen -
herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang
Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN:
DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
gesamte WfA-Literaturliste:
https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app/
Neoliberalen. Und so wundert es nicht, dass viele neoliberale
Theoretiker glaubten und glauben, dass der Markt auch
gesellschaftliche Fortschritte befeuern wird, ja, dass er sogar
dazu entscheidend beitragen kann, den Rassismus zu überwinden. Fest
steht: Es gab und gibt Rassismus in kapitalistischen Ländern, aber
auch sozialistische und vor-kapitalistische Systeme können
rassistisch sein. Der Rassismus ist also nichts, was exklusiv im
Kapitalismus vorkommt. Doch Milton Friedman betont die
anti-rassistische Seite des Kapitalismus. Wenn sich nur der Staat
weitgehend aus dem Marktgeschehen heraushält, also auch keine
Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsgesetze verabschiedet,
wird über kurz oder lang der Markt die Ungerechtigkeit beseitigen,
da dort am Ende nicht die Identität entscheidet, sondern nur Geld
und Verträge etwas gelten. Diese Idee beruht auf der Annahme, dass
der Mensch in erster Linie ein homo oeconomicus ist, jemand also,
der allein an der Mehrung seines Nutzens (und besonders seines
Reichtums) interessiert ist. Rassismus aber, so die
Schlussfolgerung von Friedman und Becker, schadet nicht nur den
Opfern, sondern letztendlich auch den Tätern. Wie tragfähig ist
diese Weltanschauung wirklich? Darüber sprechen Ole Nymoen und
Wolfgang M. Schmitt in einer neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur: Gary S. Becker: Der ökonomische Ansatz zur Erklärung
menschlichen Verhaltens, Mohr Siebeck. Milton Friedman:
Kapitalismus und Freiheit, Piper Verlag. John Stuart Mill: Einige
ungelöste Probleme der politischen Ökonomie, hrsg. v. Hans G.
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Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN:
DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
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