Literatur #5: Michel Houellebecq - Plattform
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Wohlstand für Alle - Literatur Michel Houellebecq gehört zweifellos
zu den bedeutendsten Schriftstellern unserer Zeit. Seine Werke sind
mehr als geniale Gegenwartsdiagnosen, Houellebecq denkt Ideen
konsequent weiter und lässt auf diese Weise die Blindflecke der
liberal-demokratischen Gesellschaft sichtbar werden. So auch in
seinem 2001 erschienenen Skandalroman „Plattform“, in dem der
Protagonist Michel den globalen Tourismus weiterentwickelt. Michels
Idee: Wenn im Westen die Libido nicht mehr befriedigt werden kann,
an anderen Orten aber Not, Attraktivität und Jungendlichkeit groß
sind – warum nicht einfach die Globalisierung ernstnehmen und eine
Arbeitsteilung in der Lust einführen? Würden davon nicht alle
profitieren? Der französische Schriftsteller bezieht sich in seinem
von Roman auf ökonomische und soziologische Theorien, er
zertrümmert bürgerliche Wertevorstellungen ebenso wie er sich keine
linksliberalen Hemmschuhe anzieht. In der neuen Folge von
„Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M.
Schmitt über diesen bitterbösen und sehr witzigen Roman, der der
Freihandelsideologie die Krone aufsetzt. Literatur: Michel
Houellebecq: Plattform, Dumont. Ihr könnt uns unterstützen -
herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang
Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN:
DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
gesamte WfA-Literaturliste:
https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app/
zu den bedeutendsten Schriftstellern unserer Zeit. Seine Werke sind
mehr als geniale Gegenwartsdiagnosen, Houellebecq denkt Ideen
konsequent weiter und lässt auf diese Weise die Blindflecke der
liberal-demokratischen Gesellschaft sichtbar werden. So auch in
seinem 2001 erschienenen Skandalroman „Plattform“, in dem der
Protagonist Michel den globalen Tourismus weiterentwickelt. Michels
Idee: Wenn im Westen die Libido nicht mehr befriedigt werden kann,
an anderen Orten aber Not, Attraktivität und Jungendlichkeit groß
sind – warum nicht einfach die Globalisierung ernstnehmen und eine
Arbeitsteilung in der Lust einführen? Würden davon nicht alle
profitieren? Der französische Schriftsteller bezieht sich in seinem
von Roman auf ökonomische und soziologische Theorien, er
zertrümmert bürgerliche Wertevorstellungen ebenso wie er sich keine
linksliberalen Hemmschuhe anzieht. In der neuen Folge von
„Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M.
Schmitt über diesen bitterbösen und sehr witzigen Roman, der der
Freihandelsideologie die Krone aufsetzt. Literatur: Michel
Houellebecq: Plattform, Dumont. Ihr könnt uns unterstützen -
herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang
Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN:
DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
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