Ep. 95: Der Aufstieg von Alibaba
34 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Wohlstand für Alle Der Plattform-Kapitalismus gedeiht nicht nur im
Westen, auch China ist davon geprägt. Vor allem durch das 1999 von
Jack Ma gegründete Unternehmen Alibaba, das nicht nur eine
Plattform ist, sondern mit der #AntGroup, mit #Taobao, #TMall etc.
gleich mehrere Plattformen unter einem Dach versammelt. Häufig wird
der Konzern mit #Amazon verglichen, das aber greift zu kurz und ist
auch nicht sonderlich präzise. Während Amazon von Anfang an den
Endkunden im Visier hatte und selbst Produkte verschickte und die
meisten davon zuvor lagern musste, verstand sich Alibaba als
schlanke Plattform, die nur Unternehmen beziehungsweise Kunden
miteinander vernetzt. Zunächst ging es um ein Business-to-Business
Modell, im Mai 2003 gründete Ma die Plattform #Taobao, ein
Consumer-to-Consumer-Geschäft, das heute mehr als eine halbe
Milliarde Nutzer hat. Dabei war der Anfang keineswegs leicht: Ebay
versuchte zu Beginn der Nuller-Jahre, den chinesischen Markt zu
erobern. Doch der Konzern verstand nicht, dass China völlig anders
als westliche Länder funktionierte. Vor allem der Handel mit
Second-Hand-Produkten interessierte die Chinesen wenig. Taobao
schaffte es nach kurzer Zeit, sich durchzusetzen, wie auch Alipay
später den ausländischen Konkurrenten Paypal in die Schranken wies.
Jack Ma, der seine berufliche Laufbahn als Englischlehrer begann,
hat wie kaum ein anderer die Zukunft des Internets begriffen, doch
im Vergleich zu seinen US-Kollegen ist seine Macht viel stärker
begrenzt – und zwar durch die KP, die im vergangenen November den
Börsengang der Ant Group im letzten Augenblick verhinderte. In der
neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ stellen Ole Nymoen und
Wolfgang M. Schmitt die Plattform Alibaba vor und analysieren das
Geschäftsmodell. Literatur: Duncan Clark: Alibaba. The House That
Jack Ma Built. Ecco Jordan Pouille: „Alibaba Supermacht“, in:
https://dl.monde-diplomatique.de/taz/shop/download_action2.php?model=20116&typ=seite1
Ming Zeng: Smart Business. Alibabas Strategie-Geheimnis. Campus.
Unsere Lesung aus Hannover könnt ihr hier sehen:
https://youtu.be/dtDJPD23FN8 Ihr könnt uns unterstützen -
herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang
Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN:
DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
gesamte WfA-Literaturliste:
https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app/
Westen, auch China ist davon geprägt. Vor allem durch das 1999 von
Jack Ma gegründete Unternehmen Alibaba, das nicht nur eine
Plattform ist, sondern mit der #AntGroup, mit #Taobao, #TMall etc.
gleich mehrere Plattformen unter einem Dach versammelt. Häufig wird
der Konzern mit #Amazon verglichen, das aber greift zu kurz und ist
auch nicht sonderlich präzise. Während Amazon von Anfang an den
Endkunden im Visier hatte und selbst Produkte verschickte und die
meisten davon zuvor lagern musste, verstand sich Alibaba als
schlanke Plattform, die nur Unternehmen beziehungsweise Kunden
miteinander vernetzt. Zunächst ging es um ein Business-to-Business
Modell, im Mai 2003 gründete Ma die Plattform #Taobao, ein
Consumer-to-Consumer-Geschäft, das heute mehr als eine halbe
Milliarde Nutzer hat. Dabei war der Anfang keineswegs leicht: Ebay
versuchte zu Beginn der Nuller-Jahre, den chinesischen Markt zu
erobern. Doch der Konzern verstand nicht, dass China völlig anders
als westliche Länder funktionierte. Vor allem der Handel mit
Second-Hand-Produkten interessierte die Chinesen wenig. Taobao
schaffte es nach kurzer Zeit, sich durchzusetzen, wie auch Alipay
später den ausländischen Konkurrenten Paypal in die Schranken wies.
Jack Ma, der seine berufliche Laufbahn als Englischlehrer begann,
hat wie kaum ein anderer die Zukunft des Internets begriffen, doch
im Vergleich zu seinen US-Kollegen ist seine Macht viel stärker
begrenzt – und zwar durch die KP, die im vergangenen November den
Börsengang der Ant Group im letzten Augenblick verhinderte. In der
neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ stellen Ole Nymoen und
Wolfgang M. Schmitt die Plattform Alibaba vor und analysieren das
Geschäftsmodell. Literatur: Duncan Clark: Alibaba. The House That
Jack Ma Built. Ecco Jordan Pouille: „Alibaba Supermacht“, in:
https://dl.monde-diplomatique.de/taz/shop/download_action2.php?model=20116&typ=seite1
Ming Zeng: Smart Business. Alibabas Strategie-Geheimnis. Campus.
Unsere Lesung aus Hannover könnt ihr hier sehen:
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Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN:
DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
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