Literatur #7: James Krüss - Timm Thaler oder das verkaufte Lachen
51 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 4 Jahren
Wohlstand für Alle - Literatur 1962 erschien der Roman „Timm Thaler
oder: Das verkaufte Lachen“. Für James Krüss war es der Durchbruch.
Weihnachten 1979 veröffentlichte das ZDF eine gleichnamige
Mini-Serie mit Thomas Ohrner in der Titelrolle, die bis heute
Kultstatus genießt. Sowohl das Buch als auch der Film erzählen
nicht bloß von einem Jungen, der durch einen tragischen Unfall
plötzlich sehr allein in der Welt ist und einen Pakt mit dem Teufel
eingeht, sondern beide Werke handeln auch vom Kapitalismus.
Allegorisch werden Profitmechanismen offengelegt sowie die
Kapitalkonzentration und die Tendenz zum Monopolkapitalismus
beschrieben. „Timm Thaler“ ist dabei, anders als etwa Roald Dahls
Kinderbuch „Charlie und die Schokoladenfabrik“, dezidiert
kapitalismuskritisch angelegt und redlich bemüht, die Komplexität
des Wirtschaftssystems verständlich zu machen. James Krüss hatte
für seine Geschichte ein berühmtes Vorbild, dessen Lektüre
ebenfalls lohnenswert ist: „Peter Schlehmils wundersame Geschichte“
von Adelbert von Chamisso. Im Mittelpunkt des Kunstmärchens steht
ein junger Mann, der seinen Schatten an einen Fremden verkauft und
somit zum Ausgestoßenen wird. Auch Chamissos Werk zeugt bereits von
einer frühen Globalisierung, wenngleich wir heute alle
Sieben-Meilen-Stiefel zu tragen scheinen. In „Wohlstand für
Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über
die Bücher von Krüss und Chamisso. Literatur: James Krüss: Timm
Thaler oder das verkaufte Lachen, Ravensburger. Adelbert von
Chamisso: Peter Schlehmihls wundersame Geschichte, Reclam. Ihr
könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste:
https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
oder: Das verkaufte Lachen“. Für James Krüss war es der Durchbruch.
Weihnachten 1979 veröffentlichte das ZDF eine gleichnamige
Mini-Serie mit Thomas Ohrner in der Titelrolle, die bis heute
Kultstatus genießt. Sowohl das Buch als auch der Film erzählen
nicht bloß von einem Jungen, der durch einen tragischen Unfall
plötzlich sehr allein in der Welt ist und einen Pakt mit dem Teufel
eingeht, sondern beide Werke handeln auch vom Kapitalismus.
Allegorisch werden Profitmechanismen offengelegt sowie die
Kapitalkonzentration und die Tendenz zum Monopolkapitalismus
beschrieben. „Timm Thaler“ ist dabei, anders als etwa Roald Dahls
Kinderbuch „Charlie und die Schokoladenfabrik“, dezidiert
kapitalismuskritisch angelegt und redlich bemüht, die Komplexität
des Wirtschaftssystems verständlich zu machen. James Krüss hatte
für seine Geschichte ein berühmtes Vorbild, dessen Lektüre
ebenfalls lohnenswert ist: „Peter Schlehmils wundersame Geschichte“
von Adelbert von Chamisso. Im Mittelpunkt des Kunstmärchens steht
ein junger Mann, der seinen Schatten an einen Fremden verkauft und
somit zum Ausgestoßenen wird. Auch Chamissos Werk zeugt bereits von
einer frühen Globalisierung, wenngleich wir heute alle
Sieben-Meilen-Stiefel zu tragen scheinen. In „Wohlstand für
Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über
die Bücher von Krüss und Chamisso. Literatur: James Krüss: Timm
Thaler oder das verkaufte Lachen, Ravensburger. Adelbert von
Chamisso: Peter Schlehmihls wundersame Geschichte, Reclam. Ihr
könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste:
https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Weitere Episoden
18 Minuten
vor 1 Tag
41 Minuten
vor 4 Tagen
48 Minuten
vor 1 Woche
50 Minuten
vor 2 Wochen
11 Minuten
vor 3 Wochen
In Podcasts werben
Abonnenten
Hamburg
Kommentare (0)