Ep. 105: Zurück in die Höhle mit Niko Paech
45 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Wohlstand für Alle Immer wieder betonen Postwachstumstheoretiker,
dass es nicht darum gehe, die moderne Welt abzuwickeln und in
feudale Zeiten zurückzukehren. Das mag auf viele Ansätze auch
zutreffen, doch was zwei berühmte Vertreter vorschlagen, ist in
höchstem Maße anti-modernistisch und eigentlich auch nicht
wünschenswert – weder für uns noch für das Klima. Niko Paech und
Serge Latouche sind zwei bekannte Stimmen im Degrowth-Diskurs, die
die Vergangenheit verklären und die Gegenwart verteufeln. Beide
Autoren warnen moralistisch vor einer dekadenten
Überflussgesellschaft, beide kritisieren sie das moderne
Geldsystem, die Arbeitsteilung, und auch die Zinsen würden sie am
liebsten gleich abschaffen. Zugrunde liegt ihren Prämissen eine
vereinfachte und verfälschende Kapitalismusanalyse, die darauf
hinausläuft, dass wir eine De-Industrialisierung anstreben und
Verzicht einüben sollen. Einher geht dies mit der Idee einer
De-Globalisierung, die dazu führen soll, dass wir uns in lokalen
Gemeinschaften organisieren und auch regionale Währungen in Form
von Schwundgeld einführen. Kann man das tatsächlich wollen? Nein,
diese Konzepte sind nicht nur fragwürdig, sie könnten viele
Errungenschaften der modernen Welt zunichtemachen und unsere
individuelle Freiheit radikal beschränken. In der neuen Folge von
„Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt
über die Konzepte von Niko Paech und Serge Latouche. Literatur:
Serge Latouche: Es reicht! Abrechnung mit dem Wachstumswahn. Mit
einem Vorwort von Niko Paech, Oekom Verlag. Niko Paech: Befreiung
vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie, Ökonom
Verlag. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste:
https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
dass es nicht darum gehe, die moderne Welt abzuwickeln und in
feudale Zeiten zurückzukehren. Das mag auf viele Ansätze auch
zutreffen, doch was zwei berühmte Vertreter vorschlagen, ist in
höchstem Maße anti-modernistisch und eigentlich auch nicht
wünschenswert – weder für uns noch für das Klima. Niko Paech und
Serge Latouche sind zwei bekannte Stimmen im Degrowth-Diskurs, die
die Vergangenheit verklären und die Gegenwart verteufeln. Beide
Autoren warnen moralistisch vor einer dekadenten
Überflussgesellschaft, beide kritisieren sie das moderne
Geldsystem, die Arbeitsteilung, und auch die Zinsen würden sie am
liebsten gleich abschaffen. Zugrunde liegt ihren Prämissen eine
vereinfachte und verfälschende Kapitalismusanalyse, die darauf
hinausläuft, dass wir eine De-Industrialisierung anstreben und
Verzicht einüben sollen. Einher geht dies mit der Idee einer
De-Globalisierung, die dazu führen soll, dass wir uns in lokalen
Gemeinschaften organisieren und auch regionale Währungen in Form
von Schwundgeld einführen. Kann man das tatsächlich wollen? Nein,
diese Konzepte sind nicht nur fragwürdig, sie könnten viele
Errungenschaften der modernen Welt zunichtemachen und unsere
individuelle Freiheit radikal beschränken. In der neuen Folge von
„Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt
über die Konzepte von Niko Paech und Serge Latouche. Literatur:
Serge Latouche: Es reicht! Abrechnung mit dem Wachstumswahn. Mit
einem Vorwort von Niko Paech, Oekom Verlag. Niko Paech: Befreiung
vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie, Ökonom
Verlag. Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
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