Literatur #9: Marion Messina - Fehlstart
48 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Wohlstand für Alle - Literatur Die Aufstiegsgesellschaft ist passé.
Junge Menschen haben zwar heute besseren Zugang zu Bildung und zur
Universität, jedoch führt dies keineswegs zu einem Leben mit mehr
Wohlstand. Im Gegenteil: Die Mieten sind in Städten wie Paris
nahezu unbezahlbar und auch die berufliche Zukunft ist alles andere
als rosig. Davon erzählt Marion Messina in ihrem Debütroman
„Fehlstart“, der in Frankreich wie in Deutschland von der Kritik
hochgelobt wurde. Messina wurde 1990 in Grenoble geboren. Nach dem
Abitur studierte sie Politikwissenschaften und Agrarwissenschaften
und arbeitete als freie Journalistin. Häufig wurde Messina in
Kritiken mit ihrem Landsmann Michel Houellebecq verglichen,
wenngleich Messinas Roman keine Protagonistin aus der bürgerlichen
Mitte aufweist, sondern eine prekär lebende junge Französin namens
Aurélie, die ihr Studium abbricht und zum Überleben als Hostess
arbeiten muss. Mit Houellebecq verbindet Messina allerdings der
bitterböse, kulturkritische Blick auf eine Gesellschaft, die
pseudo-emotionalisiert vor dem Fernseher sitzt oder Produkte kauft,
die sie eigentlich nicht braucht. Ob Bologna-Reform, Wohnungsnot
oder prekäre Arbeitsverhältnisse – „Fehlstart“ erzählt von einer
Gegenwart, in der es wenig Hoffnung auf Besserung gibt. In der
neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen
und Wolfgang M. Schmitt über diesen erstaunlichen Debütroman.
Literatur: Marion Messina: Fehlstart, Hanser. Ihr könnt uns
unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
twitter.com/SchmittJunior Die gesamte WfA-Literaturliste:
https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
Junge Menschen haben zwar heute besseren Zugang zu Bildung und zur
Universität, jedoch führt dies keineswegs zu einem Leben mit mehr
Wohlstand. Im Gegenteil: Die Mieten sind in Städten wie Paris
nahezu unbezahlbar und auch die berufliche Zukunft ist alles andere
als rosig. Davon erzählt Marion Messina in ihrem Debütroman
„Fehlstart“, der in Frankreich wie in Deutschland von der Kritik
hochgelobt wurde. Messina wurde 1990 in Grenoble geboren. Nach dem
Abitur studierte sie Politikwissenschaften und Agrarwissenschaften
und arbeitete als freie Journalistin. Häufig wurde Messina in
Kritiken mit ihrem Landsmann Michel Houellebecq verglichen,
wenngleich Messinas Roman keine Protagonistin aus der bürgerlichen
Mitte aufweist, sondern eine prekär lebende junge Französin namens
Aurélie, die ihr Studium abbricht und zum Überleben als Hostess
arbeiten muss. Mit Houellebecq verbindet Messina allerdings der
bitterböse, kulturkritische Blick auf eine Gesellschaft, die
pseudo-emotionalisiert vor dem Fernseher sitzt oder Produkte kauft,
die sie eigentlich nicht braucht. Ob Bologna-Reform, Wohnungsnot
oder prekäre Arbeitsverhältnisse – „Fehlstart“ erzählt von einer
Gegenwart, in der es wenig Hoffnung auf Besserung gibt. In der
neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen
und Wolfgang M. Schmitt über diesen erstaunlichen Debütroman.
Literatur: Marion Messina: Fehlstart, Hanser. Ihr könnt uns
unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Wolfgang M. Schmitt, Ole
Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996
12 BIC: MALADE51NWD Twitter: Ole: twitter.com/nymoen_ole Wolfgang:
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