Spezial #26: Robbenpelze und Imperialismus – Robert Kindler im Gespräch
51 Minuten
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vor 3 Jahren
Wohlstand für Alle Die Geschichte hinter Luxusprodukten kann
grausam sein. So ist es auch mit den Robbenpelzen, die sich im 19.
Jahrhundert global immer größerer Beliebtheit erfreuten. Wer in
London, Paris oder Moskau etwas auf sich hielt, trug Robbenpelz.
Der Osteuropahistoriker Robert Kindler zeichnet in seinem packenden
Buch „Robbenreich“ die Geschichte dieses globalen Wirtschaftens an
der Peripherie, bei dem Tier und Mensch geschunden wurden, nach. Es
geht um Ressourcenkonflikte, Ausbeutung, globalen Welthandel und
selbstredend um imperiales Prestige: Als Zar Alexander II. 1867
Russisch-Amerika, das heutige Alaska, an die Vereinigten Staaten
verkaufte, bedeutete das für den nordpazifischen Raum eine Zäsur.
Russland wollte seine imperiale Autorität aufrechterhalten,
gleichzeitig drängten staatliche und privatwirtschaftliche Akteure
aus den USA, aus Großbritannien und Japan in die Inselregionen im
Nordpazifik, um am Geschäft mit den Robben zu partizipieren. Über
diese besondere Phase der Globalisierung spricht Wolfgang M.
Schmitt mit Robert Kindler im neuen „Wohlstand für Alle“-Spezial.
Literatur: Robert Kindler: Robbenreich. Russland und die Grenzen
der Macht am Nordpazifik, Hamburger Edition. Robert Kindlers
Artikel über Alaska und neue Expansionsphantasien:
https://geschichtedergegenwart.ch/imperiale-phantomschmerzen-neue-russische-blicke-auf-alaska/
Ihr könnt uns unterstützen - herzlichen Dank! Paypal:
https://www.paypal.me/oleundwolfgang Konto: Wolfgang M. Schmitt,
Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle IBAN: DE67 5745 0120 0130
7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon:
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https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
grausam sein. So ist es auch mit den Robbenpelzen, die sich im 19.
Jahrhundert global immer größerer Beliebtheit erfreuten. Wer in
London, Paris oder Moskau etwas auf sich hielt, trug Robbenpelz.
Der Osteuropahistoriker Robert Kindler zeichnet in seinem packenden
Buch „Robbenreich“ die Geschichte dieses globalen Wirtschaftens an
der Peripherie, bei dem Tier und Mensch geschunden wurden, nach. Es
geht um Ressourcenkonflikte, Ausbeutung, globalen Welthandel und
selbstredend um imperiales Prestige: Als Zar Alexander II. 1867
Russisch-Amerika, das heutige Alaska, an die Vereinigten Staaten
verkaufte, bedeutete das für den nordpazifischen Raum eine Zäsur.
Russland wollte seine imperiale Autorität aufrechterhalten,
gleichzeitig drängten staatliche und privatwirtschaftliche Akteure
aus den USA, aus Großbritannien und Japan in die Inselregionen im
Nordpazifik, um am Geschäft mit den Robben zu partizipieren. Über
diese besondere Phase der Globalisierung spricht Wolfgang M.
Schmitt mit Robert Kindler im neuen „Wohlstand für Alle“-Spezial.
Literatur: Robert Kindler: Robbenreich. Russland und die Grenzen
der Macht am Nordpazifik, Hamburger Edition. Robert Kindlers
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