Ep. 158: Reich werden durch Frugalismus?
28 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Wohlstand für Alle Es klingt zweifellos verlockend: Wer würde nicht
gern mit 40 Jahren bereits in Rente gehen und ein gutes Leben
genießen? Während Industrievertreter und konservative Politiker
derzeit ein höheres Renteneintrittsalter und eine Verlängerung der
Wochenarbeitszeit fordern, versprechen die Frugalisten das genaue
Gegenteil. Ziel des Frugalismus ist es, schnellstens finanzielle
Unabhängigkeit zu erlangen, um dann vom erwirtschafteten Vermögen
bescheiden, aber gut leben zu können – über Zins- und Mieteinnahmen
soll das möglich sein. Angewendet wird dabei die sogenannte
4-Prozent-Regel. Das heißt, verbraucht bzw. verkonsumiert werden
sollen jährlich lediglich 4 Prozent des Vermögens. Damit dieses
nicht immer weiter schwindet, soll das Geld gut angelegt sein.
Ausgeblendet wird dabei jedoch, dass diese 4 Prozent auch von
irgendwem – und zwar nicht von den Frugalisten – erwirtschaftet
werden müssen. Zwar geißeln die Frugalisten den Überkonsum und die
Überflussgesellschaft, allerdings sind auch die Anhänger dieses
Minimalismus nichts anderes als kleine Rentierkapitalisten, die
sich von den großen nur quantitativ unterscheiden. Hier beißt sich
die Katze in den Schwanz: Entworfen wird von den Frugalisten
keineswegs eine Gesellschaft, in der wir alle weniger arbeiten
müssen, stattdessen wird ein Individualismus propagiert, der es
einigen Wenigen ermöglicht, aus dem „Hamsterrad“ auszusteigen.
Solidarisch und progressiv ist dieses Konzept keineswegs, wie Ole
Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand
für Alle“ aufzeigen. Literatur/Quellen: Florian Wagner: Rente mit
40: Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus, Econ. follow
me.reports: "Reich durch sparen: Ab 35 nicht mehr arbeiten???", in:
https://youtu.be/-1JrmQYKU3A. Ihr könnt uns unterstützen -
herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang
Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle
IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon:
https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady:
https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
gern mit 40 Jahren bereits in Rente gehen und ein gutes Leben
genießen? Während Industrievertreter und konservative Politiker
derzeit ein höheres Renteneintrittsalter und eine Verlängerung der
Wochenarbeitszeit fordern, versprechen die Frugalisten das genaue
Gegenteil. Ziel des Frugalismus ist es, schnellstens finanzielle
Unabhängigkeit zu erlangen, um dann vom erwirtschafteten Vermögen
bescheiden, aber gut leben zu können – über Zins- und Mieteinnahmen
soll das möglich sein. Angewendet wird dabei die sogenannte
4-Prozent-Regel. Das heißt, verbraucht bzw. verkonsumiert werden
sollen jährlich lediglich 4 Prozent des Vermögens. Damit dieses
nicht immer weiter schwindet, soll das Geld gut angelegt sein.
Ausgeblendet wird dabei jedoch, dass diese 4 Prozent auch von
irgendwem – und zwar nicht von den Frugalisten – erwirtschaftet
werden müssen. Zwar geißeln die Frugalisten den Überkonsum und die
Überflussgesellschaft, allerdings sind auch die Anhänger dieses
Minimalismus nichts anderes als kleine Rentierkapitalisten, die
sich von den großen nur quantitativ unterscheiden. Hier beißt sich
die Katze in den Schwanz: Entworfen wird von den Frugalisten
keineswegs eine Gesellschaft, in der wir alle weniger arbeiten
müssen, stattdessen wird ein Individualismus propagiert, der es
einigen Wenigen ermöglicht, aus dem „Hamsterrad“ auszusteigen.
Solidarisch und progressiv ist dieses Konzept keineswegs, wie Ole
Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand
für Alle“ aufzeigen. Literatur/Quellen: Florian Wagner: Rente mit
40: Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus, Econ. follow
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