Literatur #21: Thomas Mann – Königliche Hoheit
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vor 3 Jahren
WfA-Literatur Nach seinem erfolgreichen Debutroman „Buddenbrooks“
hatte Thomas Mann große Sorge, er könne einer jener Schriftsteller
werden, die mit ihrem ersten Buch berühmt geworden sind und diese
Höhe danach nie wieder erreichten. Jahrelang recherchiert und
skizziert er, bis er 1909 mit „Königliche Hoheit“ seinen zweiten
Roman veröffentlicht, der auch autobiographische Züge hat, da Mann
seine Ehe mit Katja Pringsheim verhandelt. Der märchenhafte Roman
spielt in einem fiktiven Duodezfürstentum, das zwar noch die
romantische Fassade aufrechterhält, aber dessen Staatskassen längst
leer sind. Mehr noch: Der Kleinstaat, den bald Prinz Klaus-Heinrich
repräsentieren soll, ist hochverschuldet. Da trifft es sich gut,
dass mit Samuel Spoelmann ein Milliardär aus den USA zum
Kuraufenthalt anreist und er außerdem seine emanzipierte Tochter
Imma mitbringt. Löst der Eisenbahnkönig den feudalen Adel ab? Wie
glaubwürdig ist die Liebe? Welches volkswirtschaftliche Grundwissen
benötigen ein gesunder Staat und eine gute Ehe? Hochironisch
schildert Mann eine kleine Welt, die sich vor dem modernen
Kapitalismus nicht länger verschließen kann. In der neuen Folge von
„Wohlstand für Alle“-Literatur sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M.
Schmitt über Thomas Manns „Königliche Hoheit“. Literatur: Thomas
Mann: Königliche Hoheit, Fischer. Ihr könnt uns unterstützen -
herzlichen Dank! Paypal: https://www.paypal.me/oleundwolfgang
Konto: Wolfgang M. Schmitt, Ole Nymoen Betreff: Wohlstand fuer Alle
IBAN: DE67 5745 0120 0130 7996 12 BIC: MALADE51NWD Patreon:
https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady:
https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about Twitter: Ole:
twitter.com/nymoen_ole Wolfgang: twitter.com/SchmittJunior Die
gesamte WfA-Literaturliste: https://wohlstand-fuer-alle.netlify.app
hatte Thomas Mann große Sorge, er könne einer jener Schriftsteller
werden, die mit ihrem ersten Buch berühmt geworden sind und diese
Höhe danach nie wieder erreichten. Jahrelang recherchiert und
skizziert er, bis er 1909 mit „Königliche Hoheit“ seinen zweiten
Roman veröffentlicht, der auch autobiographische Züge hat, da Mann
seine Ehe mit Katja Pringsheim verhandelt. Der märchenhafte Roman
spielt in einem fiktiven Duodezfürstentum, das zwar noch die
romantische Fassade aufrechterhält, aber dessen Staatskassen längst
leer sind. Mehr noch: Der Kleinstaat, den bald Prinz Klaus-Heinrich
repräsentieren soll, ist hochverschuldet. Da trifft es sich gut,
dass mit Samuel Spoelmann ein Milliardär aus den USA zum
Kuraufenthalt anreist und er außerdem seine emanzipierte Tochter
Imma mitbringt. Löst der Eisenbahnkönig den feudalen Adel ab? Wie
glaubwürdig ist die Liebe? Welches volkswirtschaftliche Grundwissen
benötigen ein gesunder Staat und eine gute Ehe? Hochironisch
schildert Mann eine kleine Welt, die sich vor dem modernen
Kapitalismus nicht länger verschließen kann. In der neuen Folge von
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Schmitt über Thomas Manns „Königliche Hoheit“. Literatur: Thomas
Mann: Königliche Hoheit, Fischer. Ihr könnt uns unterstützen -
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