Ep. 286: Das BSW-Wahlprogramm – zurück zu Ludwig Erhard!
59 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Wohlstand für Alle Das Bündnis Sahra Wagenknecht ist angetreten, um
einen echten Politikwechsel herbeizuführen. Die Namensgeberin hatte
sich von der Partei die Linke abgespalten, um einen anderen Weg
einzuschlagen. Einst wurde Wagenknecht populär durch ihre Kritik am
Hartz-IV-Regime und der Agenda 2010, davon ist jetzt, wie ein Blick
in das Wahlprogramm des BSW verrät, nur noch wenig geblieben. Zwar
tritt man durchaus für sozialdemokratische Anliegen ein, etwa
möchte man den Mindestlohn bei 15 Euro sehen, oft jedoch sind die
Forderungen wesentlich zaghafter als die von SPD, Grünen oder
Linken. Einen eigenen Weg schlägt man nur im Hinblick auf
Geopolitik und Frieden ein, während man sonst vor allem
konservative bis rechte Ansichten zur Migration in die eigene
Programmatik integriert. Das vielleicht größte Problem an der neuen
Partei aber ist vor allem die starke Orientierung am
Ordoliberalismus, dessen Ideale man nun ins 21. Jahrhundert
überführen will. Dass die sogenannte soziale Marktwirtschaft kein
linkes Projekt war, wird geflissentlich ignoriert. So gleicht man
mitunter mehr der FDP, als es einer linken Partei lieb sein kann,
und verkennt die Klassengegensätze insofern, als man auf ein
nationales Wir setzt, das eigentlich aber eine Fiktion ist. In der
neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ analysieren Ole Nymoen und
Wolfgang M. Schmitt das Wahlprogramm des BSW. WERBUNG: Mit dem Code
“NDFÜRALLE” könnt ihr einen Monat lang das nd in der App kostenlos
lesen. Einlösbar ist der Code bis zum 28.02.2025 unter
dasnd.de/digitallesen! Veranstaltungen: Zu unserem Auftritt mit
Jean-Philippe Kindler geht es hier entlang:
https://www.eventim.de/event/jean-philippe-kindler-kindler-stoesst-an-werk7-theater-19053029/
einen echten Politikwechsel herbeizuführen. Die Namensgeberin hatte
sich von der Partei die Linke abgespalten, um einen anderen Weg
einzuschlagen. Einst wurde Wagenknecht populär durch ihre Kritik am
Hartz-IV-Regime und der Agenda 2010, davon ist jetzt, wie ein Blick
in das Wahlprogramm des BSW verrät, nur noch wenig geblieben. Zwar
tritt man durchaus für sozialdemokratische Anliegen ein, etwa
möchte man den Mindestlohn bei 15 Euro sehen, oft jedoch sind die
Forderungen wesentlich zaghafter als die von SPD, Grünen oder
Linken. Einen eigenen Weg schlägt man nur im Hinblick auf
Geopolitik und Frieden ein, während man sonst vor allem
konservative bis rechte Ansichten zur Migration in die eigene
Programmatik integriert. Das vielleicht größte Problem an der neuen
Partei aber ist vor allem die starke Orientierung am
Ordoliberalismus, dessen Ideale man nun ins 21. Jahrhundert
überführen will. Dass die sogenannte soziale Marktwirtschaft kein
linkes Projekt war, wird geflissentlich ignoriert. So gleicht man
mitunter mehr der FDP, als es einer linken Partei lieb sein kann,
und verkennt die Klassengegensätze insofern, als man auf ein
nationales Wir setzt, das eigentlich aber eine Fiktion ist. In der
neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ analysieren Ole Nymoen und
Wolfgang M. Schmitt das Wahlprogramm des BSW. WERBUNG: Mit dem Code
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