Ep. 311: Wieso es keinen gerechten Lohn gibt
44 Minuten
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vor 6 Monaten
Wohlstand für Alle „Ein gerechter Lohn für ein gerechtes Tagwerk“,
forderten die Gewerkschaften zu Zeiten von Friedrich Engels und
Karl Marx. Noch heute ist dieser Ruf nach einem gerechten Lohn
immer wieder zu hören – vorgetragen von Arbeitern, Gewerkschaftern
oder Politikern. Was aber soll überhaupt ein gerechter Lohn sein?
Ist es gerecht, dass die einen mehr, die anderen weniger verdienen?
Wird hier nicht eine Rationalisierung von Ungleichheit versucht,
die letztlich argumentativ nicht haltbar ist? Oftmals wird der
ungleiche Lohn mit der jeweiligen Qualifizierung der Arbeitskraft
begründet. Dies aber ist eine eigenartige Kategorie: Zwar kann man
noch über die Länge der Ausbildung Differenzen erkennen, aber
unterschiedliche Jobs miteinander zu vergleichen, ist schwerlich
möglich. Zumal es gerade nicht so erscheint, dass die
Einkommensmillionäre alle wahnsinnig qualifiziert sind. Schon Marx
und Engels stellten bei aller Sympathie für die Gewerkschaften die
Vorstellung, die in der Forderung nach gerechter Entlohnung liegt,
radikal infrage. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt knüpfen daran
in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ an. Literatur:
Friedrich Engels: "Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes
Tagewerk", online verfügbar unter:
https://dhspriory.org/kenny/PhilTexts/Marx/German/me19_247.htm.
GegenStandpunkt: "Wer verdient warum wie viel? Gegen den Moralismus
in der Einkommensfrage", online verfügbar unter:
https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/wer-verdient-warum-viel.
Gilles Campagnolo/Thomas Marxhausen: "Gerechter Lohn", in:
Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, online verfügbar
unter:
https://www.inkrit.de/e_inkritpedia/e_maincode/doku.php?id=g:gerechter_lohn.
Karl Marx: "Lohn, Preis und Profit", online verfügbar unter:
https://marx-wirklich-studieren.net/wp-content/uploads/2013/07/marx-lohn-preis1.pdf.
Termine: Wolfgang ist am 23. August in Frankfurt zu erleben:
https://diekaes.reservix.de/tickets-die-neuen-zwanziger-sonderformat-liveshow-in-frankfurt-am-main-saalbau-bornheim-buergerhaus-am-23-8-2025/e2373505
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Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgang Steady:
https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
forderten die Gewerkschaften zu Zeiten von Friedrich Engels und
Karl Marx. Noch heute ist dieser Ruf nach einem gerechten Lohn
immer wieder zu hören – vorgetragen von Arbeitern, Gewerkschaftern
oder Politikern. Was aber soll überhaupt ein gerechter Lohn sein?
Ist es gerecht, dass die einen mehr, die anderen weniger verdienen?
Wird hier nicht eine Rationalisierung von Ungleichheit versucht,
die letztlich argumentativ nicht haltbar ist? Oftmals wird der
ungleiche Lohn mit der jeweiligen Qualifizierung der Arbeitskraft
begründet. Dies aber ist eine eigenartige Kategorie: Zwar kann man
noch über die Länge der Ausbildung Differenzen erkennen, aber
unterschiedliche Jobs miteinander zu vergleichen, ist schwerlich
möglich. Zumal es gerade nicht so erscheint, dass die
Einkommensmillionäre alle wahnsinnig qualifiziert sind. Schon Marx
und Engels stellten bei aller Sympathie für die Gewerkschaften die
Vorstellung, die in der Forderung nach gerechter Entlohnung liegt,
radikal infrage. Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt knüpfen daran
in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ an. Literatur:
Friedrich Engels: "Ein gerechter Tagelohn für ein gerechtes
Tagewerk", online verfügbar unter:
https://dhspriory.org/kenny/PhilTexts/Marx/German/me19_247.htm.
GegenStandpunkt: "Wer verdient warum wie viel? Gegen den Moralismus
in der Einkommensfrage", online verfügbar unter:
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Gilles Campagnolo/Thomas Marxhausen: "Gerechter Lohn", in:
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Karl Marx: "Lohn, Preis und Profit", online verfügbar unter:
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Termine: Wolfgang ist am 23. August in Frankfurt zu erleben:
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