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Beschreibung
vor 5 Monaten
Christian Krachts Roman „Faserland“ ist der Grundstein dessen,
was als deutsche Popliteratur bezeichnet wird. Zugleich kann man
den Text aber auch als einen Grabstein für genau jene Literatur
verstehen, die sich ganz in der Pose des Ungefähren gefällt.Der
namenlose Ich-Erzähler präsentiert uns seinen schnodderigen
Monolog voller Alltagsbeschreibungen, Hass auf die
Gutbürgerlichen wie auf die da unten. Die Haltung der
Haltungslosigkeit wird zelebriert und zugleich wieder
persifliert. Nichts ist sicher. Deutschland wird zu einem Ort der
Leere, des Bräsigen und der permanenten Präsenz der Geschichte,
die nicht vergangen ist. Sozialdemokratie oder Sozialstaat
spielen hier keine Rolle mehr. Alles ist egal geworden. Wie
sollten wir heute auf das Kultbuch der 1990er-Jahre blicken? Mehr
dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge
von „Wohlstand für Alle“!
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