Literatur #59: Jane Austen – Stolz und Vorurteil

Literatur #59: Jane Austen – Stolz und Vorurteil

12 Minuten

Beschreibung

vor 2 Monaten

Jane Austen ist die große Realistin in der Literatur des 19.
Jahrhunderts. Niemals sind ihre Romane süßlich oder kitschig,
auch wenn die Rezeption – wohl auch aufgrund zahlreicher
sentimentaler Verfilmungen – lange Zeit diesen Eindruck erweckt
haben mag.


„Stolz und Vorurteil“ („Pride and Prejudice), 1813 erschienen,
erzählt die Geschichte der Familie Bennet, die aus Vater, Mutter
und fünf unverheirateten Töchtern besteht und die vor dem Problem
steht, dass das Erbe der Familie nur an einen Mann weitergegeben
werden darf. Stirbt der Vater, sind die Töchter mittellos, das
Vermögen geht an einen Neffen. Die Töchter müssen folglich
möglichst bald verheiratet werden, aber das gestaltet sich
schwierig. Vor allem Elizabeth, die klügste von allen, widersetzt
sich einer reinen Vernunftehe, aber auch den reichen und
gutaussehenden Edelmann Mr. Darcy versetzt sie zunächst, da
dieser ihr viel zu arrogant erscheint. Derweil entstehen andere
Verbindungen, immer legt Austen darauf wert, die ökonomischen
Erwägungen transparent zu machen.


Während wie in dem Klassiker durchaus eine
Emanzipationsgeschichte erzählt bekommen, steht dies dem Volk der
Diener nicht zu – sie bleiben bemerkenswert gesichtslos, mehr
Objekte als Subjekte.


In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur analysieren
Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt diesen vorzüglichen Roman
unter ökonomischen Gesichtspunkten.








Literatur:


Jane Austen. Stolz und Vorurteil. Übersetzt von Ursula von
Christian Grawe, Reclam.








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