Menschenhandel in der Schweiz: Die Geschichte von Vera L.

Menschenhandel in der Schweiz: Die Geschichte von Vera L.

Man versprach ihr eine schöne Wohnung und einen Job in der Musikbranche. Stattdessen fand sich Vera L. in einem Bordell in Biel wieder, wo sie zur Prostitution gezwungen wurde.
25 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen

Es passiert im Verborgenen, abseits der Öffentlichkeit, häufig in
Bordellen: Frauen aus dem Ausland werden mit falschen Versprechen
in die Schweiz gelockt. Sie hoffen auf ein besseres Leben und
werden hierzulande in die Prostitution gezwungen. So wie Vera L.
(Name geändert).


Mitten in der Pandemie wurde sie nach Biel gelockt. Dort musste
sie über mehrere Wochen Dutzende Freier bedienen, erlebte einen
Alltag geprägt von Gewalt, Zwang und Ausbeutung. Das hat später
auch ein Regionalgericht festgestellt - und Betreiber und
Angestellte aus dem Bordell verurteilt.


Die Geschichte von Vera L. ermöglicht einen seltenen Einblick in
ein Geschäft, das Frauen systematisch ausbeutet.


Wie funktioniert dieses Gschäft? In welcher Lage befinden sich
diese Frauen? Mit welchen Versprechungen werden sie in die
Schweiz gelockt? Und wie kommen sie da wieder raus?


Das erzählt Reporterin Valeria Mazzeo in einer neuen Folge des
täglichen Podcast «Apropos». Sie hat die Geschichte von Vera L.
für den Tamedia Recherchedesk aufgeschrieben.


Host: Alexandra Aregger
Produktion: Sibylle Hartmann, Sara Spreiter


Valeria Mazzeos Geschichte über Vera
L.: 
Opfer von Menschenhandel erzählt: «Ich musste meine Seele vom
Körper trennen»


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an podcasts@tamedia.ch


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