Expert AI: Von der Akte zum fertigen Dokument – in einem Flow
Interview mit Ralph Vonderstein
39 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 4 Wochen
In der aktuellen Folge des Legal Tech Verzeichnis Podcast führt LTV
Herausgeber Patrick Prior ein spannendes Interview mit Ralph
Vonderstein, dem Geschäftsführer der Wolters Kluwer Legal Software
Deutschland GmbH. Beide tauschen sich über das Thema "Expert AI:
Von der Akte zum fertigen Dokument – in einem Flow" aus. Folgende
Punkte wurden besprochen: 1. Vom Dokument zur Akte: KI muss ganze
Fälle verstehen Der entscheidende Schritt von Document Chat zu Case
Chat ist der Perspektivwechsel: Juristische Arbeit findet nicht auf
Dokumentebene statt, sondern auf Fallebene. Case Chat analysiert
komplette Akten mit hunderten oder tausenden Dokumenten und
versteht den rechtlichen Gesamtzusammenhang. 2.
Informationsüberlastung ist das Kernproblem moderner Kanzleien
Anwält:innen managen heute keine Akten mehr, sondern massive Mengen
unstrukturierter Informationen (E-Mails, Scans, Screenshots, PDFs).
Case Chat adressiert genau diese Realität – nicht die idealisierte
„Musterakte“. 3. Produktivität durch Integration statt Copy-Paste
Der größte Mehrwert entsteht durch die tiefe Integration in die
Kanzleisoftware: keine Dokumentenauswahl, kein Export/Import, kein
manuelles Prompting. Die KI arbeitet direkt im bestehenden Workflow
und liefert Ergebnisse fertig formatiert in Word inklusive
Kanzlei-Layout. 4. Der Mensch bleibt verantwortlich – KI ersetzt
Vorarbeit, nicht Urteilskraft Case Chat erstellt
Schriftsatzentwürfe und Analysen, aber nichts wird automatisch
versendet. Jurist:innen prüfen, korrigieren oder verwerfen die
Vorschläge. Die KI spart vor allem mechanische, zeitintensive
Vorarbeiten – nicht die juristische Verantwortung. 5. KI ist kein
Luxus für Großkanzleien, sondern Überlebensfaktor für den
Mittelstand Der Fokus liegt bewusst auf kleinen und mittelgroßen
Kanzleien ohne eigene Legal-Tech-Teams. Vorgefertigte Prompts,
einfache Aktivierung und geringe Einstiegshürden ermöglichen auch
weniger tech-affinen Kanzleien einen realistischen Einstieg in KI –
und sichern Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Mandanten mit eigenen
KI-Voranalysen.
Herausgeber Patrick Prior ein spannendes Interview mit Ralph
Vonderstein, dem Geschäftsführer der Wolters Kluwer Legal Software
Deutschland GmbH. Beide tauschen sich über das Thema "Expert AI:
Von der Akte zum fertigen Dokument – in einem Flow" aus. Folgende
Punkte wurden besprochen: 1. Vom Dokument zur Akte: KI muss ganze
Fälle verstehen Der entscheidende Schritt von Document Chat zu Case
Chat ist der Perspektivwechsel: Juristische Arbeit findet nicht auf
Dokumentebene statt, sondern auf Fallebene. Case Chat analysiert
komplette Akten mit hunderten oder tausenden Dokumenten und
versteht den rechtlichen Gesamtzusammenhang. 2.
Informationsüberlastung ist das Kernproblem moderner Kanzleien
Anwält:innen managen heute keine Akten mehr, sondern massive Mengen
unstrukturierter Informationen (E-Mails, Scans, Screenshots, PDFs).
Case Chat adressiert genau diese Realität – nicht die idealisierte
„Musterakte“. 3. Produktivität durch Integration statt Copy-Paste
Der größte Mehrwert entsteht durch die tiefe Integration in die
Kanzleisoftware: keine Dokumentenauswahl, kein Export/Import, kein
manuelles Prompting. Die KI arbeitet direkt im bestehenden Workflow
und liefert Ergebnisse fertig formatiert in Word inklusive
Kanzlei-Layout. 4. Der Mensch bleibt verantwortlich – KI ersetzt
Vorarbeit, nicht Urteilskraft Case Chat erstellt
Schriftsatzentwürfe und Analysen, aber nichts wird automatisch
versendet. Jurist:innen prüfen, korrigieren oder verwerfen die
Vorschläge. Die KI spart vor allem mechanische, zeitintensive
Vorarbeiten – nicht die juristische Verantwortung. 5. KI ist kein
Luxus für Großkanzleien, sondern Überlebensfaktor für den
Mittelstand Der Fokus liegt bewusst auf kleinen und mittelgroßen
Kanzleien ohne eigene Legal-Tech-Teams. Vorgefertigte Prompts,
einfache Aktivierung und geringe Einstiegshürden ermöglichen auch
weniger tech-affinen Kanzleien einen realistischen Einstieg in KI –
und sichern Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Mandanten mit eigenen
KI-Voranalysen.
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