Crash-Prophet oder Realist? Markus Krall über Deutschlands Abstieg
Dr. Markus Krall ist Ökonom, Unternehmensberater und Gründer des
Edelmetallhändlers Goldrevolution. Nach über 30 Jahren in der
Finanzbranche, in denen er Banken, Versicherungen und Regierungen
in mehr als 40 Ländern beriet, wechselte er 2019 in den...
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Nach Jahren im Nachrichtenbetrieb habe ich mich Anfang 2022 mit meinem eigenen YouTube-Kanal selbstständig gemacht. Ich spreche mit ganz unterschiedlichen Menschen über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. Vielfalt im wahrsten...
Beschreibung
vor 2 Wochen
Dr. Markus Krall ist Ökonom, Unternehmensberater und Gründer des
Edelmetallhändlers Goldrevolution. Nach über 30 Jahren in der
Finanzbranche, in denen er Banken, Versicherungen und Regierungen
in mehr als 40 Ländern beriet, wechselte er 2019 in den Goldhandel
– zunächst als Geschäftsführer der Degussa Goldhandel, seit 2024
mit seinem eigenen Unternehmen in der Schweiz. Krall polarisiert:
Seine düsteren Prognosen zur deutschen Wirtschaft haben ihm den Ruf
eines „Crash-Propheten" eingebracht, seine libertären Positionen zu
Staat, Steuern und Freiheit machen ihn zur Reizfigur im
öffentlichen Diskurs. Er lebt mittlerweile in der Schweiz und hat
Deutschland den Rücken gekehrt.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek
stellt sich Krall der Kritik an seinen früheren Prognosen – und
verdoppelt: Das, was wir gerade erleben, sei erst der Anfang. Er
rechnet vor, warum Deutschland auf eine Verschuldung von über 100
Prozent zusteuert, weshalb die offiziellen Wirtschaftszahlen seiner
Meinung nach lügen und was es bedeutet, wenn 400 Milliarden Euro
jährlich in Staatsbedienstete fließen. Es geht um Gold als
Absicherung, um die Frage, ob sein Pessimismus zum Geschäftsmodell
gehört. Krall spricht über westliche Kriegstreiberei, die ihn
„anekelt", über Trump und Grönland, über Wehrpflicht und das Recht,
Waffen zu tragen.
Edelmetallhändlers Goldrevolution. Nach über 30 Jahren in der
Finanzbranche, in denen er Banken, Versicherungen und Regierungen
in mehr als 40 Ländern beriet, wechselte er 2019 in den Goldhandel
– zunächst als Geschäftsführer der Degussa Goldhandel, seit 2024
mit seinem eigenen Unternehmen in der Schweiz. Krall polarisiert:
Seine düsteren Prognosen zur deutschen Wirtschaft haben ihm den Ruf
eines „Crash-Propheten" eingebracht, seine libertären Positionen zu
Staat, Steuern und Freiheit machen ihn zur Reizfigur im
öffentlichen Diskurs. Er lebt mittlerweile in der Schweiz und hat
Deutschland den Rücken gekehrt.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek
stellt sich Krall der Kritik an seinen früheren Prognosen – und
verdoppelt: Das, was wir gerade erleben, sei erst der Anfang. Er
rechnet vor, warum Deutschland auf eine Verschuldung von über 100
Prozent zusteuert, weshalb die offiziellen Wirtschaftszahlen seiner
Meinung nach lügen und was es bedeutet, wenn 400 Milliarden Euro
jährlich in Staatsbedienstete fließen. Es geht um Gold als
Absicherung, um die Frage, ob sein Pessimismus zum Geschäftsmodell
gehört. Krall spricht über westliche Kriegstreiberei, die ihn
„anekelt", über Trump und Grönland, über Wehrpflicht und das Recht,
Waffen zu tragen.
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