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Beschreibung
vor 5 Monaten
US-Präsident Donald Trump wird nicht müde zu wiederholen: "We need
Greenland". Seine Besitzansprüche sorgen seit Wochen für Wirbel und
großen Ärger bei den Europäern. Von militärischer Gewalt ist zwar
nicht mehr die Rede, Strafzölle sind auch vorerst vom Tisch, denn
es gibt einen Grönland-Deal. Damit alles in Butter? Die Frage geht
an Ex-General Erhard Bühler. Er hält ein militärisches Eingreifen
für ausgeschlossen und lobt, dass die Europäer deutlich
geschlossener auftreten. Gleichzeitig beklagt er, dass viele
Wortmeldungen und Handlungen der Trump-Administration dem Geist des
NATO-Vertrages widersprechen. Andererseits ärgern ihn Spekulationen
und Bewertungen in der politischen Diskussion und in den Medien.
Die Erkundungsmission der Bundeswehr auf Grönland sei lange geplant
und natürlich beim zuständigen NATO-Kommando in Norfolk bekannt
gewesen. Und dann lese er von einem "Kahlschlag mit Sprengkraft".
Dabei gehe es um den Abbau von 200 Stellen der US-Armee in Europa
bei 80.000 stationierten Soldaten. Auf eine Hörerfrage hin
erläutert Bühler, was bei einer Intervention der USA in einem
NATO-Land passieren würde, wem die Soldaten unterstellt sind.
"Soldaten bleiben Soldaten ihrer Nation." Sie seien den
NATO-Befehlshabern nur für einen konkreten Einsatz unterstellt. Im
Zweifel gelte der nationale Befehl. Bühler ist überzeugt, dass die
NATO nicht der Vergangenheit angehört, sondern dringender gebraucht
werde denn je angesichts zunehmenden imperialistischen
Machtgehabes. "Wenn Macht über das Recht gestellt wird, funktionier
unsere Welt nicht mehr, wie sie heute funktioniert." Wenn Sie
Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von
"Was tun, Herr General?" ist für den 28. Januar 2026 geplant.
Podcast-Tipp: Lost in Nahost - Der Podcast zum Krieg in Israel und
Gaza · Was ist los im Iran? · Podcast in der ARD Audiothek
Greenland". Seine Besitzansprüche sorgen seit Wochen für Wirbel und
großen Ärger bei den Europäern. Von militärischer Gewalt ist zwar
nicht mehr die Rede, Strafzölle sind auch vorerst vom Tisch, denn
es gibt einen Grönland-Deal. Damit alles in Butter? Die Frage geht
an Ex-General Erhard Bühler. Er hält ein militärisches Eingreifen
für ausgeschlossen und lobt, dass die Europäer deutlich
geschlossener auftreten. Gleichzeitig beklagt er, dass viele
Wortmeldungen und Handlungen der Trump-Administration dem Geist des
NATO-Vertrages widersprechen. Andererseits ärgern ihn Spekulationen
und Bewertungen in der politischen Diskussion und in den Medien.
Die Erkundungsmission der Bundeswehr auf Grönland sei lange geplant
und natürlich beim zuständigen NATO-Kommando in Norfolk bekannt
gewesen. Und dann lese er von einem "Kahlschlag mit Sprengkraft".
Dabei gehe es um den Abbau von 200 Stellen der US-Armee in Europa
bei 80.000 stationierten Soldaten. Auf eine Hörerfrage hin
erläutert Bühler, was bei einer Intervention der USA in einem
NATO-Land passieren würde, wem die Soldaten unterstellt sind.
"Soldaten bleiben Soldaten ihrer Nation." Sie seien den
NATO-Befehlshabern nur für einen konkreten Einsatz unterstellt. Im
Zweifel gelte der nationale Befehl. Bühler ist überzeugt, dass die
NATO nicht der Vergangenheit angehört, sondern dringender gebraucht
werde denn je angesichts zunehmenden imperialistischen
Machtgehabes. "Wenn Macht über das Recht gestellt wird, funktionier
unsere Welt nicht mehr, wie sie heute funktioniert." Wenn Sie
Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie
kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von
"Was tun, Herr General?" ist für den 28. Januar 2026 geplant.
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