Update: "Trump kriegt Grönland nicht"

Update: "Trump kriegt Grönland nicht"

Donald Trump und Mark Rutte haben im Grönlandkonflikt eine Einigung erzielt. Welche Punkte umfasst das Abkommen? Und: Bundeskanzler Friedrich Merz hält eine Rede in Davos.
11 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Im Konflikt um Grönland hat US-Präsident Donald Trump beim
Weltwirtschaftsforum in Davos seine zuvor angekündigten Militär-
und Zolldrohungen vorerst zurückgenommen. Die Einigung wurde
zwischen Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte erzielt.
Nach Angaben aus Nato-Kreisen soll ein Abkommen die Zusammenarbeit
zur Sicherung der Arktis stärken. Zu den diskutierten Punkten
gehört demnach der Verzicht der USA auf angekündigte Zölle gegen
acht europäische Länder. Im Gegenzug soll das bestehende
Stationierungsabkommen für US-Truppen in Grönland aus dem Jahr 1951
überprüft werden. Die dänische Ministerpräsidentin Mette
Frederiksen war nicht direkt an den Verhandlungen beteiligt. Mark
Schieritz ist stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.
Im Podcast ordnet er ein, welche konkreten Folgen das Abkommen für
die Souveränität Dänemarks und den Status Grönlands hat. 
Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Bundeskanzler
Friedrich Merz die Grönland-Einigung begrüßt und dabei
entsprechende Äußerungen von US-Präsident Donald Trump
hervorgehoben. Den Schwerpunkt seiner Rede legte der Bundeskanzler
jedoch auf einen Appell zur engeren Zusammenarbeit in Wirtschaft
und Sicherheit. Die Welt sei in eine neue Phase der
Großmachtpolitik eingetreten, die auf Stärke und im Zweifel auch
auf Gewalt beruhe. Gerichtet war das vor allem an Russland und
China. Kritik richtete Merz aber auch an die USA: Drohungen,
europäisches Territorium mit Gewalt zu erwerben, seien
inakzeptabel, neue Zölle würden die Grundlagen der
transatlantischen Beziehungen untergraben. Europas Antwort darauf
werde geschlossen, ruhig, angemessen und zugleich bestimmt
ausfallen. Gleichzeitig warnte Merz davor, die transatlantische
Partnerschaft vorschnell aufzugeben. Wie die Rede des
Bundeskanzlers in Davos aufgenommen wurde, analysiert Marlies Uken,
stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Außerdem im
Update: Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat
in Davos eine Rede gehalten; außerdem hat er sich mit
US-Präsident Donald Trump getroffen. Währenddessen führte der
US-Sondergesandte Steve Witkoff Gespräche mit russischen
Vertretern.    Und sonst so? Matt Damon kritisiert
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Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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