Ungleichheit: Gefährdet Reichtum unsere Demokratie?
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vor 1 Monat
Laut einer neuen Oxfam‑Studie gefährdet die extreme Ungleichheit
zwischen Arm und Reich zunehmend die Demokratie. Weltweit
besitzen rund 3.000 Milliardäre zusammen 15,75 Billionen Euro,
während fast die Hälfte der Menschheit in Armut lebt. Auch
Deutschland gehört mit über 170 Milliardärinnen und Milliardären
zu den Ländern mit den meisten Superreichen weltweit.
Ungleichheit in Deutschland zeigt sich auch bei Einkommen und
Chancen. Während die Gehälter von DAX‑Vorständen seit 2019 etwa
30‑mal so stark gestiegen sind wie die Reallöhne der
Beschäftigten, lebt rund ein Fünftel der Bevölkerung in
Deutschland in Armut. Gleichzeitig sinkt die soziale
Durchlässigkeit: Wer arm ist, bleibt meist arm, wer reich ist,
bleibt reich.
Diese Ungleichheit hat politische Folgen und birgt Gefahren für
die Demokratie. Menschen, die sich ökonomisch abgehängt fühlen,
verlieren laut einer Studie der Hans‑Böckler‑Stiftung häufiger
Vertrauen in Politik und Staat und wählen überdurchschnittlich
oft populistische oder rechte Parteien. Gleichzeitig nutzen
Superreiche ihre Macht aktiv politisch. Oxfam warnt: Wenn
Vermögen sich in wenigen Händen konzentriert und politische
Entscheidungen zunehmend den Interessen der Reichsten folgen,
gerät die Demokratie selbst unter Druck.
Wie gefährlich ist die wachsende Ungleichheit für Deutschlands
Gesellschaft – und für ihre politischen Institutionen? Und kann
man Ungleichheit überwinden?
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