#39 Künstlerische Forschung als akademische Praxis

#39 Künstlerische Forschung als akademische Praxis

58 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Diese Folge des ZUKUNFT STADT Podcasts widmet sich dem
künstlerischen Forschen im Spannungsfeld von Architektur,
Raumplanung und Wissenschaft. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach
Erkenntnisformen jenseits standardisierter Methoden, nach dem
Verhältnis von künstlerischem Handeln und wissenschaftlicher
Reflexion sowie nach institutionellen Bedingungen, unter denen
künstlerische Forschung sichtbar, anerkannt und weiterentwickelt
werden kann.


In einem einführenden Gespräch reflektiert Karin
Harather ihre langjährige Arbeit an der Schnittstelle
von Kunst, Lehre und Forschung an der TU Wien. Im zweiten Teil
diskutiert sie mit Alexander Damianisch,
Theresa Schütz und Rudolf
Scheuvens zentrale Perspektiven auf künstlerische
Forschung, ihre methodischen Besonderheiten und ihre Bedeutung
für Transformationsprozesse in Stadt und Raum.


Ausgangspunkt des Gesprächs ist das von Karin Harather kuratierte
Symposium „Kunst schafft Wissen“.


Alexander Damianischist Direktor des Zentrum
Fokus Forschung an der Universität für angewandte Kunst Wien und
Leiter der Abteilung Support Art and Research. Er ist Mitglied
der Leitungsgremien der Society for Artistic Research und des
Angewandte Innovation Laboratory sowie Delegierter beim Austrian
Science Fund (FWF). Seine Arbeit konzentriert sich auf die
institutionelle Entwicklung, Förderung und internationale
Verankerung künstlerischer Forschung.


Karin Haratherhat an der Akademie der bildenden
Künste Wien studiert und an der Hochschule für angewandte Kunst
promoviert. Sie ist Assistenzprofessorin am Institut für Kunst
und Gestaltung an der Fakultät für Architektur und Raumplanung
der TU Wien. Im Rahmen ihrer künstlerischen Raumforschung und
forschungsgeleiteten Lehre initiiert sie co-kreative Prozesse,
entwickelt 1:1-Test-Settings und Reallabore im Bestand.


Rudolf Scheuvens


ist Dekan der Fakultät für Arch. und Raumplanung. Seit 2008 ist
er Professor für örtliche Raumplanung und Stadtentwicklung an der
TU Wien und gleichzeitig Mitbegründer und Gesellschafter von
Raumposition in Wien und Gesellschafter des Planungsbüros
scheuvens + wachten plus in Dortmund. Örtliche Raumplanung TU
Wien, Raumposition, scheuvens + wachten plus.


Theresa Schützsetzt sich in künstlerisch
forschenden und transdisziplinären Projekten mit öffentlichen und
sozialen Räumen auseinander. Dabei wird situativ, performativ und
direkt gestaltend erkundet, was zwischen uns und dem Anderen,
Dingen undOrten verhandelt und sinnlich erfahrbar werden kann.
Seit 2015 realisiert Theresa Schütz gemeinsam mit Rainer Steurer
als unos Arbeiten zwischen Kunst und Urbanismus, kultureller
Vermittlung und Architektur. Parallel vermittelt Theresa Schütz
an der TU Wien und anderen Hochschulen, forscht zu Leerstand,
Politiken öffentlicher Räume und Handlungsspielräumen von
Jugendlichen im öko-sozialen Wandel.





Credits Podcast
Folge #39
Konzept und Moderation: Karin Harather,
Madlyn Miessgang
Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie
Kramer, Madlyn Miessgang und Nico Schleicher


ZUKUNFTSTADT Podcast Produktion: Lukas
Bast, Larissa Benk, Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp,
Madlyn Miessgang und Nico Schleicher 


Intro Musik: Jakob Kotal


Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für
Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser
in einer Kooperation des future.lab mit demForschungsbereich
Örtliche Raumplanung der TU Wien.


 

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