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  4. #38 HouseEurope! Field Trips: Forschung in der Lehre zur Bauwende
In der dritten Folge der Mini-Serie zu HouseEurope! werden
konkrete Projekte in den Fokus gestellt! Im Rahmen der
interdiziplinären Master-Lehrveranstaltung Field Trips, setzten
sich die Studierenden aus Architektur und Raumplanung mit
konkreten Projekten aus dem Renovation Atlas von HouseEurope!
auseinander. In ihren Beiträgen geben Sie einen Einblick in ihre
Auseinandersetzungen und zeigen dabei, wie vielfältig die
Blickwinkel und Aspekte von Bestandstransformation sein können.

Leonie Böhm, Laura Elisa Glatz, Anabel Neuner und
Anna-Lena Rehfisch reisten
nach Bordeaux zu
den Gebäuden G, H und I in der Cité du Grand
Parc, die von Lacaton & Vassal transformiert und um
große vorgesetzte Loggien erweitert wurden. Sie warfen einen
Blick in den Alltag der Bewohner:innen und untersuchten, welchen
Einfluss die Transformation auf das Leben vor Ort hat.

Die Studierendengruppe rund um Edda Böhm, Matteo
Stark, Franziska Wehle und Klara Weinhold reiste
nach Brüssel und beschäftigte sich
dort mit dem Thema Identität(en) im baulichen Kontext. Dafür
besuchten sie das CIVA, das
Architekturzentrum in Brüssel, sowohl an seinem alten Standort in
Brüssel als auch am zukünftigen Standort im ehemaligen
Citroën-Werk, das derzeit umgebaut wird.

Eine zweite Gruppe, bestehend aus Cristina Alexa,
Max Ganser und Viivi Huusko, reiste ebenfalls
nach Brüssel zum COOP nach
Anderlecht. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Mühle direkt
am Kanal, die zu Arbeitsplätzen, Museum und Café umgebaut wurde.
Die Studierenden setzten sich mit Fragen der Zugänglichkeit, der
neuen Nutzung und Nutzer:innen sowie dem Mehrwert auseinander,
den ein solches Gebäude für Stadt und Quartier bringen kann.

In Kopenhagen untersuchten Hannah
Speer, Teodora Boneva, Anastasia Khabarova und Jan-Christian
Benk das Wohngebäude Frikvarteret im
neuen Stadtteil Nordhavn. Sie beschäftigten sich mit dem
Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit und damit, welchen
Einfluss die Transformation von Bestandsgebäuden auf
Stadtentwicklungsziele hat und haben kann. 

Die Studierenden Laura Sandner, Elisabeth Schröer
und Michele Siladji befassten sich mit
dem Mataderoin Madrid,
einem ehemaligen Schlachthof, der zu einem Kulturareal
umgewandelt wurde. In ihrer Arbeit untersuchten sie die
stadtpolitischen Dynamiken, die zum Leerstand einer der zentralen
Hallen auf dem Areal führten, und wie es dazu kam. 

Nach Rijeka, die Kulturhauptstadt Europas
2020, reisten Angelika Bauer, Anja Berlinger,
Lucienne Trummer und Valentina Gruber. Dort setzten sie
sich mit der kulturellen Transformation der Stadt auseinander –
vom Industriestandort zur Kulturhauptstadt – und den
Herausforderungen, die dies für das Areal
des Benčić-Komplexes mit sich
bringt. 

HouseEurope! ist eine parlamentarische Bürgerinitiative auf
europäischer Ebene. Ihr Ziel ist es, den Abriss von Gebäuden zu
reduzieren und stattdessen Sanierung, Wiederverwendung und Umbau
zu fördern. Dahinter steht die Überzeugung, dass der Gebäubestand
nicht nur eine ökologische Ressourcer ist, sondern auch eine
kulturelle und soziale.

Diese Folge ist Teil einer Mini-Serie zur Initiative
HouseEurope!, kuratiert von Madlyn Miessgang und Verena Konrad.
Alle Informationen zu HouseEurope! sowie die Möglichkeit der
Unterzeichnen, finden Sie unter: https://www.houseeurope.eu

Credits Podcast

Folge #38

Konzept und Moderation: Madlyn Miessgang,
Verena Konrad

Aufnahme, Audio und Schnitt: Lisa-Marie
Kramer, Madlyn Miessgang, Nico Schleicher

Titelbild: Gruppe Bordeaux, Field Trips 2025

ZUKUNFT STADT
Podcast Produktion: Lukas Bast, Larissa Benk,
Lisa-Marie Kramer, Lena Hohenkamp, Madlyn Miessgang und Nico
Schleicher 

Intro Musik: Jakob Kotal

Der Podcast ZUKUNFT STADT ist ein Projekt der Fakultät für
Architektur und Raumplanung der TU Wien. Produziert wird dieser
in einer Kooperation des future.lab mit dem Forschungsbereich
Örtliche Raumplanung der TU Wien.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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