Gefängnisausbruch IS-Anhänger Syrien – Panne in iranischer Propaganda-Maschine – CIA-Direktor trifft Venezuelas Interimspräsidentin - Bundeswehr wächst deutlich
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vor 3 Wochen
Aktuelle Nachrichten, 21. Januar 2026:
Bundeswehr-Wachstum – beste Einstellungszahlen seit Aussetzung
der Wehrpflicht:
Die aktive Truppe der Bundeswehr ist Ende 2025 auf 184.200
Soldaten angewachsen – ein Plus von rund 3.000 im Vergleich zum
Vorjahr. Verteidigungsminister Boris Pistorius spricht vom besten
Einstellungsergebnis seit 2011 und einem deutlichen
Vertrauenszuwachs. Über 25.000 Neueinstellungen bedeuten ein Plus
von 23 Prozent. Der freiwillige Wehrdienst stieg auf 12.200
Personen, das Ziel von 15.000 wurde jedoch verfehlt. Wegen einer
hohen Abbruchquote plant das Ministerium Verbesserungen bei
Infrastruktur und Erwartungsmanagement. Langfristig strebt die
Bundeswehr 260.000 aktive Soldaten plus 200.000 Reservisten an,
um NATO-Ziele zu erreichen.
Venezuela: CIA-Direktor trifft Interimspräsidentin Rodríguez:
Nach der US-militärischen Festnahme Nicolás Maduros traf
CIA-Direktor John Ratcliffe die Interimspräsidentin Delcy
Rodríguez in Caracas. Das Treffen signalisiert Washingtons Fokus
auf Stabilität und Kooperation statt sofortigem Machtwechsel zur
Opposition. Themen waren Geheimdienstzusammenarbeit,
wirtschaftliche Stabilisierung und die Verhinderung von Einfluss
aus Kuba, Russland, China und Iran. Präsident Trump und
Außenminister Rubio betonen pragmatische Zusammenarbeit, während
Oppositionsführerin Machado in Washington empfangen wurde.
Rodríguez gilt als stabilisierende Figur für den Übergang.
Syrien: IS-Gefängnisausbruch und anhaltende Gewalt trotz
Waffenruhe:
Bei der Übergabe des Gefängnisses Al-Shadadi von SDF an die
syrische Regierung flohen IS-Anhänger – Zahlen variieren zwischen
120 (Regierung) und bis zu 1.500 (SDF). Viele wurden wieder
gefasst, gefährliche ausländische Kämpfer waren zuvor verlegt
worden. Trotz US-vermittelter Waffenruhe und Integrationsabkommen
halten Gefechte zwischen SDF und Regierungstruppen an, beide
Seiten werfen sich Provokationen vor. Eine neue viertägige
Waffenruhe wurde vereinbart, doch der Übergangsprozess bleibt
hochbrisant und fragil.
Iran: Cyberangriff auf Staatsfernsehen zeigt Regime-Schwächen:
Hacker unterbrachen Satellitenübertragungen des iranischen
Staatsfernsehens und sendeten Bilder von Reza Pahlavi sowie
Protestaufnahmen – inmitten von Internet-Blackout und
landesweiten Protesten. Botschaften forderten Sicherheitskräfte
auf, nicht auf Zivilisten zu schießen. Die Regierung nannte es
„technische Störungen“ und stellte die Kontrolle wieder her. Der
Angriff traf ein zentrales Machtinstrument des Regimes.
Quellen:
tagesschau.de, WELT (Thema: Bundeswehr-Wachstum und
Personalbilanz 2025)
The New York Times, BBC, Reuters, The Guardian (Thema:
CIA-Direktor Ratcliffe trifft Interimspräsidentin Rodríguez in
Venezuela)
Fox News, Al Jazeera, Reuters, The New York Times, Tagessschau
(Thema: IS-Gefängnisausbruch in Syrien und anhaltende Gewalt)
NBC News, ABC News, Fox News, Al Jazeera (Thema: Cyberangriff auf
iranisches Staatsfernsehen und Reza Pahlavi)
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