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  4. Keine nuklearen Restriktionen mehr Washington und Moskau – US-Druck-Kampagne in Kuba – Bundesregierung sucht Nähe zu arabischen Golfstaaten – Gespräche zwischen USA und Iran
Aktuelle Nachrichten, 06. Februar 2026:

Energieversorgung, Sicherheit und Rüstung:

Deutschland sucht den Kontakt zu den arabischen
Golf-Staaten:Innerhalb weniger Tage reisten Umweltminister
Carsten Schneider, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und
Bundeskanzler Friedrich Merz nach Saudi-Arabien, Katar und die
Vereinigten Arabischen Emirate. Ziel ist eine strategische
Neuausrichtung der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik, um
Abhängigkeiten von USA und China zu reduzieren. Im Fokus stehen
Energiepartnerschaften, insbesondere grüner Wasserstoff aus
Saudi-Arabien über den Hafen Rostock, sowie Kooperationen in
CO₂-Nutzung, Digitalisierung und erneuerbaren Energien. Merz
betonte die Notwendigkeit solcher Partnerschaften für Freiheit,
Sicherheit und Wohlstand. Zudem sollen Rüstungsexporte
normalisiert werden, etwa Interesse Saudi-Arabiens am A400M.
Trotz Fortschritten bei Unternehmensvereinbarungen bleiben
konkrete Ergebnisse offen, während Merz die Menschenrechtslage
nur am Rand ansprach.

Das Ende von New START: Keine vertraglichen Restriktionen mehr
zur nuklearen Rüstung zwischen USA und Russland:

Der New-START-Vertrag, das letzte verbliebene Abkommen zur
Begrenzung strategischer Atomwaffen zwischen Washington und
Moskau, ist ausgelaufen. Er legte Obergrenzen von 1.550
stationierten Sprengköpfen, 700 Trägersystemen und sah bis zu 18
Inspektionen pro Jahr vor. Inspektionen waren allerdings bereits
seit der Corona-Pandemie ausgesetzt. Beide Seiten hielten die
Limits scheinbar informell ein, doch mit dem Auslaufen entfallen
alle bindenden Obergrenzen, Datenaustausch und Kontrollen. USA
und Russland besitzen zusammen rund 90 Prozent der weltweiten
Atomwaffen. Das Ende markiert den Verlust des letzten Rahmens für
nukleare Rüstungskontrolle.

Die US-Druck-Kampagne in Lateinamerika – Kuba im Visier des
Weißen Hauses:

Die US-Regierung intensiviert den Druck auf Kuba, indem sie
verbliebene Öllieferungen unterbinden will. Nach dem Sturz
Maduros in Venezuela und der Umleitung venezolanischen Öls fehlt
Kuba sein wichtigster subventionierter Lieferant. Havanna erhielt
Öl im Gegenzug für Ärzte und Sicherheitsberater. Nun droht Trump
mit Zöllen gegen Länder, die Öl nach Kuba liefern, was vor allem
Mexiko trifft. Dies bedroht Stromversorgung, Wirtschaft und
Stabilität Kubas, das bereits unter Engpässen und Stromausfällen
leidet. Kuba wirft den USA vor, die humanitäre Lage gezielt zu
verschärfen. Washington verweist auf den allgemein
destabilisierenden Faktor Havannas für die gesamte Region.

Der Nahe Osten: Bilaterale Gespräche zwischen Washington und
Teheran im Oman:

Nach dem Abschuss einer iranischen Drohne durch US-Streitkräfte
und mehreren Explosionen im Iran haben USA und Iran bilateralen
Gesprächen im Oman zugestimmt. Iran drängte auf Verlegung aus der
Türkei und Begrenzung auf nukleare Fragen, Raketenprogramm und
regionale Stellvertreter sollen ausgeklammert bleiben. Teheran
hat sein Raketenarsenal nach israelischen Angriffen wieder
aufgebaut und lehnt Verhandlungen darüber ab. Washington fordert
Einschränkungen bei Urananreicherung, Raketen und Unterstützung
von Gruppen wie Hamas und Hisbollah. Die Aussichten auf ein
umfassendes Abkommen gelten als gering, während die
US-Militärpräsenz verstärkt wird.

Quellen:

tagesschau.de, ZDFHeute (Thema: Deutschlands Golfreise,
Energiepartnerschaften und grüner Wasserstoff mit Saudi-Arabien,
Katar und UAE)

ZDFHeute, Reuters, New York Times, BBC (Thema: Auslaufen des
New-START-Vertrags und Ende der nuklearen Rüstungskontrolle
zwischen USA und Russland)

Reuters, New York Times, BBC (Thema: US-Druckkampagne auf Kuba,
Blockade von Öllieferungen und Drohungen mit Zöllen)

Reuters, New York Times, Jerusalem Post (Thema: Bilaterale
USA-Iran-Gespräche im Oman, Spannungen nach Drohnenabschuss und
Explosionen)
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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