1,8 Mio. Verluste Ukraine-Krieg – China mahnt USA zu äußerster Zurückhaltung - Kuba erhält Unterstützung Moskau – Migration Deutschland: Freiwillige Ausreise, niedrigere Annahmequote, weniger Anträge
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vor 5 Tagen
Aktuelle Nachrichten, 07. Februar 2026:
Migration nach Deutschland: Freiwillige Ausreise, niedrigere
Annahmequote und weniger Anträge:
Seit Anfang 2025 ist die Zahl der freiwilligen Rückkehren mit
staatlicher Unterstützung stark gestiegen. Das BAMF meldet für
2025 rund 16.600 Teilnehmer am REAG/GARP-Programm, gegenüber
10.400 im Vorjahr. Besonders nach Syrien, wo das Programm seit
Januar 2025 wieder verfügbar ist, stellten fast 6.000 einen
Antrag, über 3.700 kehrten bereits zurück. Der Bund übernimmt
Flugkosten und zahlt Starthilfen von 1.000 Euro pro Erwachsenem.
Parallel sinkt die Asyl-Schutzquote für Syrer auf etwa fünf
Prozent, Asylanträge von Syrern fielen auf rund 23.000 im Jahr
2025. Abschiebungen straffälliger Syrer laufen wieder,
Innenminister Dobrindt plant wöchentliche Rückführungen.
Ukraine-Krieg: CSIS schätzt Gesamtverluste an der Front auf 1,8
Millionen Menschen:
Nach fast vier Jahren Krieg schätzt das Center for Strategic and
International Studies (CSIS) die militärischen Verluste beider
Seiten auf etwa 1,8 Millionen, inklusive Toter, Verwundeter und
Vermisster. Russland soll rund 1,2 Millionen Verluste erlitten
haben, davon 275.000 bis 325.000 Tote, die Ukraine 500.000 bis
600.000, darunter 100.000 bis 140.000 Tote. Die Zahlen basieren
auf Geheimdienstschätzungen, offenen Quellen und
Schlachtfeldanalysen. Russische Verluste stiegen 2025 stark,
Geländegewinne bleiben minimal bei wenigen Metern pro Tag. Der
Krieg ist von Abnutzung und Drohneneinsatz geprägt, diplomatische
Gespräche laufen, Fortschritte sind jedoch ungewiss.
Kuba und der US-Druck: Russisches Frachtflugzeug landet nahe
Havanna:
Ein sanktioniertes russisches Frachtflugzeug landete kürzlich auf
dem Militärflugplatz San Antonio de los Baños nahe Havanna.
Dasselbe Flugzeug transportierte zuvor militärische Ladungen nach
Venezuela vor dem Sturz Maduros. Die Fracht bleibt unklar, Moskau
und Havanna äußern sich nicht. Der Vorfall weckt in Washington
Misstrauen vor dem Hintergrund steigenden US-Drucks auf Kuba
durch Maßnahmen gegen Energieversorgung. Kuba betont begrenzte
Kontakte zu den USA ohne formelle Verhandlungen, Parallelen zu
Entwicklungen in Venezuela werden gezogen.
Wichtiges Telefonat zwischen Washington und Peking: Xi fordert
Zurückhaltung der USA:
US-Präsident Trump und Chinas Präsident Xi Jinping führten ein
langes Telefonat über Themen wie Iran, Ukraine, Taiwan und
Handel. Trump beschrieb das Gespräch als positiv, mit Fokus auf
mögliche chinesische Käufe von US-Öl, Gas und Sojabohnen. Xi
nannte Taiwan das wichtigste Thema in den Beziehungen und warnte
vor US-Waffenlieferungen an die Insel. China betonte
gegenseitigen Respekt und Win-Win-Kooperation für 2026. Xi sprach
zuvor mit Putin über die turbulente Weltlage. Das Gespräch
erfolgt vor Trumps geplantem Peking-Besuch und inmitten US-Drucks
gegenüber dem Iran.
Quellen:
tagesschau.de, BAMF, ZSFHeute, WELT (Thema: Freiwillige Rückkehr
und Asylentwicklung Syrien/Deutschland 2025)
CSIS (Thema: CSIS-Schätzung Ukraine-Kriegsverluste 1,8 Millionen)
Defense News, Reuters, Fox News, BBC (Thema: Russisches
Frachtflugzeug Landung in Kuba)
Reuters, New York Times, BBC, tagesschau.de (Thema: Telefonat
Trump-Xi Jinping, Taiwan, Iran, Ukraine)
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