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Beschreibung
vor 2 Monaten
Alexander Wagner hat über die Kontinuitäten des
deutschen Kolonialismus zur Zeit des Nationalsozialismus
promoviert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl
für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität
Wuppertal. Seine Forschungsinteressen und Betätigungsfelder sind
u. a. ostdeutsche Geschichte seit 1989/90, insbesondere
Körperkonzepte und Energiekultur, das Verhältnis von Literatur
und Wissen, Mediengeschichte, Geschlechtergeschichte,
Populärkultur, postkoloniale Theorie, Psychoanalyse und die
Arbeit an der Grenze von Kunst und Wissenschaft.
Im Sammelband findet ihr den Beitrag von Alexander unter dem
Titel: „Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus
Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora
Beatriz“.
Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin
männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur
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Inhalt
Vorwort
Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde
Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische*
Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre
Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines
Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in
Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz
Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in
Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand
Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige
Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte
Reimanns Franziska Linkerhand
Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?
Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie?
Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra
Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit.
Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk
Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der
Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der
Transformationszeit
Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit
goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren
Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren
Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung
Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein
Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der
1980er Jahre
Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M.
Schernikaus Legende
Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns
Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum?
Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)
Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben
ist für mich intensiveres Leben“
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Host: Adina Kükelhahn
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