#119: Google Safe Browsing
Google Safe Browsing verwaltet eine globale Sperrliste für
potentiell gefährliche Webseiten. Was kann da nur schiefgehen?
1 Stunde 16 Minuten
Podcast
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Beschreibung
vor 1 Monat
Google durchsucht täglich Millionen von Websites als Basis für die
eigene Websuche – und sicher auch als Futter für die eigenen
KI-Modelle. Bereits seit 2005 nutzt das Unternehmen diese Daten, um
sie auf potenzielle Schadsoftware zu untersuchen. Werden potenziell
gefährliche Seiten gefunden, landen die entsprechenden URLs auf
einer Sperrliste. Diese Liste wird aktuell von rund fünf Milliarden
Geräten genutzt, um Nutzer beim Besuch einer gelisteten Seite vor
einer potenziellen Gefahr zu warnen. Diese Warnungen sehen
bedrohlich aus – vielleicht habt ihr so etwas schon einmal gesehen.
Google Safe Browsing ist heute ein globaler Sicherheitsstandard,
der von so ziemlich allen Browsern und weiterer Software genutzt
wird. In den über zwanzig Jahren, in denen es Google Safe Browsing
nun gibt, hat der Dienst vermutlich sehr viele Nutzer davor
bewahrt, Schadsoftware zu installieren. Doch wo Licht ist, ist auch
Schatten. Bei der Google Safe Browsing API kam es immer wieder zu
Problemen, die zu Fehlalarmen führten. So wurde beispielsweise im
Jahr 2009 ein globaler Fehler festgestellt, durch den plötzlich
alle URLs als potenziell gefährlich eingestuft wurden. Für
Unternehmen kann das ein großes Problem sein, da ein solcher Fehler
sehr schnell zu einem Vertrauensverlust führen kann. In dieser
Folge unterhalte ich mich mit Ferdi und Tobi vom Karlsruher
Unternehmen server.camp. Im Oktober 2025 wurden die Webseiten von
server.camp plötzlich als potenziell gefährlich eingestuft. Das
Timing war denkbar ungünstig, da das Unternehmen einen Tag zuvor
eine Marketingkampagne gestartet hatte. Die Kennzeichnung sorgte
nicht nur für Fehlermeldungen im Browser sondern schränkte auch den
LinkedIn Account des Unternehmens ein, da LinkedIn ebenfalls die
Google Safe Browsing API verwendet, um auf der Plattform geteilte
Links zu überprüfen. Wir sprechen über ihre Erfahrungen und
befassen uns dabei auch mit dem Thema Digitale Souveränität.
Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch Musik: BACKPLATE von
https://josephmcdade.com
eigene Websuche – und sicher auch als Futter für die eigenen
KI-Modelle. Bereits seit 2005 nutzt das Unternehmen diese Daten, um
sie auf potenzielle Schadsoftware zu untersuchen. Werden potenziell
gefährliche Seiten gefunden, landen die entsprechenden URLs auf
einer Sperrliste. Diese Liste wird aktuell von rund fünf Milliarden
Geräten genutzt, um Nutzer beim Besuch einer gelisteten Seite vor
einer potenziellen Gefahr zu warnen. Diese Warnungen sehen
bedrohlich aus – vielleicht habt ihr so etwas schon einmal gesehen.
Google Safe Browsing ist heute ein globaler Sicherheitsstandard,
der von so ziemlich allen Browsern und weiterer Software genutzt
wird. In den über zwanzig Jahren, in denen es Google Safe Browsing
nun gibt, hat der Dienst vermutlich sehr viele Nutzer davor
bewahrt, Schadsoftware zu installieren. Doch wo Licht ist, ist auch
Schatten. Bei der Google Safe Browsing API kam es immer wieder zu
Problemen, die zu Fehlalarmen führten. So wurde beispielsweise im
Jahr 2009 ein globaler Fehler festgestellt, durch den plötzlich
alle URLs als potenziell gefährlich eingestuft wurden. Für
Unternehmen kann das ein großes Problem sein, da ein solcher Fehler
sehr schnell zu einem Vertrauensverlust führen kann. In dieser
Folge unterhalte ich mich mit Ferdi und Tobi vom Karlsruher
Unternehmen server.camp. Im Oktober 2025 wurden die Webseiten von
server.camp plötzlich als potenziell gefährlich eingestuft. Das
Timing war denkbar ungünstig, da das Unternehmen einen Tag zuvor
eine Marketingkampagne gestartet hatte. Die Kennzeichnung sorgte
nicht nur für Fehlermeldungen im Browser sondern schränkte auch den
LinkedIn Account des Unternehmens ein, da LinkedIn ebenfalls die
Google Safe Browsing API verwendet, um auf der Plattform geteilte
Links zu überprüfen. Wir sprechen über ihre Erfahrungen und
befassen uns dabei auch mit dem Thema Digitale Souveränität.
Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch Musik: BACKPLATE von
https://josephmcdade.com
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