Wie viel Sozialstaat verträgt Demokratie? | Ep. 182

Wie viel Sozialstaat verträgt Demokratie? | Ep. 182

20 Minuten
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Der stoische Pirat ist auf der Suche nach dem Schatz des guten Lebens.

Beschreibung

vor 1 Monat

Verantwortung, Macht und das unbequeme Ungleichgewicht
unserer Zeit


Viele sagen heute: Die Demokratie ist in Gefahr.


Doch kaum jemand stellt die entscheidende Frage: Warum
eigentlich?


Liegt die Bedrohung in Populismus und Polarisierung?


In supranationalen Institutionen und Machtverschiebungen?


Oder vielleicht tiefer – im Inneren der Demokratie selbst?





In dieser Folge des Stoischen Piraten geht es um eine unbequeme,
selten offen diskutierte Frage:


Kann eine Demokratie dauerhaft funktionieren, wenn immer weniger
Menschen den Staat finanzieren, während immer mehr über seine
Ausgaben entscheiden?





Wir sprechen über die historische Entwicklung der Demokratie –
von Wehrfähigkeit und Steuerleistung bis zum modernen
Sozialstaat. Über Platon, Aristoteles, John Stuart Mill und
Alexis de Tocqueville. Über das Prinzip no taxation without
representation – und darüber, warum es sich heute vielerorts in
representation without taxation zu verkehren droht.


Ein zentraler Gedanke dabei: Demokratie war nie als reines
Konsumrecht gedacht, sondern als Ordnung, in der politische
Mitsprache an Verantwortung gebunden ist – an Risiko, Beitrag und
Dienst am Gemeinwesen.


Was passiert, wenn diese Verbindung verloren geht?


Wenn politische Entscheidungen zunehmend von jenen getroffen
werden, die ihre Konsequenzen nicht mehr tragen?





Und wie könnte ein modernes Verständnis von Skin in the Game
aussehen – jenseits von Geld, aber nicht ohne Verantwortung?





Diese Folge ist kein Plädoyer gegen die Demokratie. Im Gegenteil.
Sie ist ein Versuch, sie ernst zu nehmen.





Webpage:
https://www.muellermathias.ch/






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