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  4. Eine Versammlung besteht aus nicht weniger als Zehn - Rabash, Artikel 28 aus 1986
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Hörtext zum ersten Unterricht des Weltweiten Kabbala Kongresses
(19-21 Feb 2026)

ZUSAMMENFASSUNG:

Der Text beginnt mit einem Zitat aus dem Sohar (Nasso),
das betont, wie sehr der Schöpfer mit den Menschen verbunden ist:
wo immer sie sind, ist Er bei ihnen. Doch es liegt eine
besondere Wichtigkeit darin, dass Menschen sich gemeinsam
versammeln und einen Ort bereiten – symbolisiert durch den
Tempel, in dem „Er unter ihnen wohnen will“. Diese
Gemeinschaft wird als Mindestgemeinschaft von zehn
Menschen beschrieben, weil bei dieser Anzahl eine
vollständige spirituelle Struktur entsteht und die Shechina
(göttliche Präsenz) offenbart werden kann. 

Rabash erklärt weiter, dass diese zehn Menschen nicht einfach
nacheinander kommen sollten, sondern gleichzeitig, weil
sie gemeinsam ein einheitliches „Körpergefüge“ bilden, ein
einziges, integriertes geistiges Wesen – ähnlich wie die Organe
eines einzigen Körpers. Erst in dieser vollständigen
Zehnergemeinschaft kann die spirituelle Kraft entstehen, in der
der Schöpfer wohnt. 

Um diesen Gedanken zu verstehen, unterscheidet Rabash zwei Pole:
den Geber (den Schöpfer) und die Empfänger
(Menschen). Der Schöpfer hat die Welt geschaffen, weil Er den
Wunsch hatte, den Geschöpfen Gutes zu geben – dies ist
Sein Wille und Sein Licht. Die Empfänger dagegen sind die Gefäße,
die dieses Licht empfangen – zunächst mit dem Wunsch, Freude zu
empfangen (Empfangen um zu empfangen). 

Weil der ungekürzte Empfang jedoch zu einem Zustand führt, in dem
der Empfänger nur an seinem eigenen Genuss interessiert ist,
geschieht ein Zimzum (Beschränkung): Der Empfänger lernt,
nicht um zu empfangen, sondern um zu geben. Diese Umkehr erzeugt
ein neues Gefäß – das Or Choser (reflektiertes Licht), in
dem der Mensch bestrebt ist, ähnlich dem Schöpfer zu werden und
dem Oberen Gutes zu tun. 

Aus dieser Perspektive wird deutlich: die spirituelle Arbeit
besteht darin, dieses reflektierte Licht in sich zu
entwickeln – also den Wunsch zu geben statt zu empfangen. Die
Zehnergemeinschaft ist die Umgebung, in der diese Korrektur und
das gemeinsame Streben nach dem Geben möglich werden, denn
gemeinsam können die Teilnehmer eine gemeinsame Absicht
formen, die größere Offenbarung der göttlichen Präsenz erreichen
und sich gegenseitig bei der spirituellen Entwicklung
unterstützen. 

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„Eine Versammlung besteht aus nicht weniger als Zehn - Rabash, Artikel 28 aus 1986“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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