Chatbot Grok: Nackt im Netz

Chatbot Grok: Nackt im Netz

Gefälschte Nacktbilder im Netz sind nicht neu, doch KI hat das Problem auf ein neues Level gehoben. Wie kann man es lösen? Und: Phase zwei des Friedensplans für Gaza
12 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Nach der EU und Großbritannien hat nun auch der US-Bundesstaat
Kalifornien Ermittlungen gegen xAI, das KI-Unternehmen von Elon
Musk, aufgenommen. Der von xAI entwickelte Chatbot Grok steht
seit Tagen enorm in der Kritik: Innerhalb von kurzer Zeit hat die
KI tausendfach gefälschte Nacktbilder von Frauen und auch von
Kindern erzeugt. Nutzer haben Fotos realer Personen hochgeladen und
forderten Grok auf, die Personen im Bikini oder in sexuell
expliziten Posen darzustellen. Diese sogenannten Deepnudes wurden
anschließend vor allem in Elon Musks sozialem Netzwerk X
verbreitet. Elon Musk wies die Vorwürfe zunächst zurück. Später
lenkten seine Unternehmen unter wachsendem Druck ein: X kündigte
an, illegale Inhalte zu löschen und die Bildfunktion von Grok
einzuschränken. Doch was bedeutet es für die Betroffenen, Opfer von
Deepnudes zu werden? Und wie lässt sich verhindern, dass so etwas
erneut passiert? Das erklärt David Will aus dem Digitalressort bei
"Was jetzt?". Seit drei Monaten gilt inzwischen die Waffenruhe
zwischen der israelischen Armee und der Hamas im Gazastreifen. Auch
wenn seitdem deutlich weniger gekämpft und geschossen wird, bleibt
die humanitäre Lage für die Menschen vor Ort katastrophal. Am
Mittwoch haben die USA angekündigt, dass die zweite Phase ihres
sogenannten Friedensplans für den Gazastreifen beginnt.
Und zwar, obwohl zentrale Ziele der ersten Phase bislang nicht
erreicht wurden. Vorgesehen ist nun eine Übergangsregierung aus 15
Sachverständigen, die den Gazastreifen vorübergehend verwalten
soll. Das kündigte der Sondergesandte von US-Präsident Donald
Trump, Steve Witkoff, an. Sowohl die Hamas als auch die Fatah von
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben die Mitgliederliste nach
Medienberichten gebilligt. Das Gremium soll von Ali Schaath, einem
ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten der
palästinensischen Autonomiebehörde, geleitet werden und steht vor
einem Berg an Aufgaben: Zunächst soll die Hamas entwaffnet werden,
damit der schwer zerstörte Küstenstreifen irgendwann wieder
aufgebaut werden kann. Die radikalislamische Miliz weigert sich
bislang jedoch, ihre Waffen niederzulegen. Wie realistisch ist es,
dass die Übergangsregierung bei ihren zwei größten
Herausforderungen Erfolg hat? Das ordnet Lea Frehse, Nahostexpertin
aus der Politikredaktion der ZEIT, im Podcast ein. Und sonst so?
Gründen die Staatschefs von Japan und Südkorea bald ihre eigene
Band?   Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion:
Hannah Grünewald Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian
Renzikowski Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: 
Live-Aufzeichnung vom Politikteil mit Igor Levit am 27. Januar Elon
Musk: X kündigt Sperre von sexualisierten Deepfake-Bildern an
Deepfakes: Stefanie Hubig will verstärkt gegen sexualisierte
KI-Bilder vorgehen Grokipedia: Stimmt das, Grok?
Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für
Gaza Liveblog: Krieg in Gaza: USA verkünden Beginn von zweiter
Phase des Gaza-Friedensplans Hilfsorganisationen in Gaza: "Was
droht, ist noch mehr Chaos und noch mehr Leid" Sie wollen mehr
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