ⓦ 221 Zurück in die Zukunft: Unsere geilste Zeit war in den 20ern
40 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
weekly52 Blog Podcast Video & Artwork
https://weekly52.de/weekly/221
Alle ZEIT OHNE ENDE Episoden sind nicht mehr bei Apple verfügbar.
Daher ergänze ich die 150 Folgen, die ich zusammen mit Thomas
Leuthard von 2019 bis 2022 veröffentlicht habe. Und diese Folge
habe ich sogar digital remastered.
Danke für den Themenwunsch und das Feedback:
Marina hat uns
gefragt: Wenn du mit 20 einen Blick auf
dein heutiges Leben werfen dürftest, was würdest du
denken? Gregor hat gleich dazu eine
Sprachnachricht geschickt.
Schlimmer geht immer. Wir reden über unsere
turbulente Zeit mit Anfang 20, über die unerträgliche
Leichtigkeit des Seins, den Club der toten Dichter, über
Zeitenwenden und dass ich nie dachte, älter als 40 zu
werden.
Was würde man denken, wenn man mit 20 einen Blick auf das heutige
Leben werfen dürfte? Diese scheinbar einfache Frage öffnet im
Gespräch einen großen Raum für Erinnerungen, Zweifel, Stolz und
Gelassenheit. Die Antwort fällt überraschend positiv aus: Vieles
ist gut gelaufen. Vielleicht mit ein paar Kilo mehr – aber auch
mit mehr Erfahrung, Ruhe und Klarheit.
Das Gespräch kreist um Lebensentscheidungen, die selten perfekt
geplant waren: Bundeswehr, Studium, frühes Ausziehen, erste Jobs,
Hamburg, Informatik, Risiko statt Komfortzone. Rückblickend zeigt
sich: Nicht jede Entscheidung war strategisch klug – aber fast
jede war lehrreich. Besonders prägend war das selbstständige
Arbeiten, das frühe Geldverdienen und die Erkenntnis, dass kein
Job „umsonst“ ist, selbst wenn er nur zeigt, was man
nicht machen möchte.
Technologische, gesellschaftliche und politische
Umbrüche ziehen sich wie ein roter Faden durch
das Gespräch: vom ersten Computer über Internet und Smartphones
bis hin zu Klimakrise, Energiewende und Zeitenwenden. Interessant
ist dabei der Vergleich zwischen den 1980er-Jahren (Tschernobyl,
Kalter Krieg) und heute – mit dem Gefühl, erneut in einer Phase
großer Veränderung zu leben.
Ein zentrales Motiv: Man kann nicht alles
planen. Zu viel Grübeln blockiert Entscheidungen.
Wachstum entsteht oft dort, wo man Unsicherheit zulässt,
Verantwortung übernimmt und flexibel bleibt. Kündigungen,
Richtungswechsel und Krisen erscheinen im Rückblick weniger als
Brüche, sondern als notwendige Korrekturen.
Am Ende bleibt ein versöhnliches Fazit: In der
Summe hat es gestimmt. Nicht alles richtig, aber genug, um
zufrieden zu sein. Und vielleicht ist genau das die wichtigste
Erkenntnis fürs Älterwerden – oder fürs Jungsein.
️ Zeitstempel und Kapitel
00:00 Sprachnachricht von Gregor - Die Frage an das
20-jährige Ich
01:10 Körper, Alter und Gelassenheit
02:20 Mobilität, Vespa, Auto & Freiheit
04:15 Zukunftsangst, Umwelt, Endlichkeit
06:45 Geld, Sparen und späte Einsichten
08:30 Computer, Technik & digitale Anfänge
12:00 Wilde Zeiten in den 20er: Bundeswehr, Ausziehen,
Selbstständigkeit
16:30 Mäandern im LaLaLand: Studium, Jobs &
mutige Schritte
20:40 Quereinstieg, Lernen & Weiterbildung
24:00 Arbeit, Kündigungen & Resilienz
30:20 Die 1980er waren ein turbulentes
Jahrzehnt
35:00 Vertrauen, Entscheidungen & Komfortzone
38:30 Fazit: In der Summe hat es gestimmt
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