Austern-Roulette und News-Overload (oder: Die Kunst, nichts zu wissen und trotzdem mitzureden)
47 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Wir leben im Zeitalter der Information – und trotzdem kann man
das Gefühl haben, dass wir noch nie so wenig verstanden haben.
Die ersten Tage von 2026 haben das besonders deutlich gemacht.
Crans Montana brennt, und plötzlich wissen alle, wie man sich im
Brandfall verhält. Die Videos von Renee Good aus Minnesota gehen
um die Welt, und sofort haben alle die Wahrheit gepachtet.
In dieser Folge spricht Kerstin Hasse darüber, wann wir
eigentlich verlernt haben zu sagen: «Ich weiss es nicht.» Und sie
redet über die Empörungsökonomie, die Geschwindigkeit über
Genauigkeit stellt. Über epistemische Demut – ein sperriges Wort
für ein simples Konzept: die Demut, zuzugeben, dass wir nicht
alles wissen können. Und sie reflektiert über ihre eigene
Zerrissenheit zwischen journalistischer Sorgfalt und dem Druck,
als Content Creatorin relevant zu bleiben.
Ausserdem: Love is Blind Germany (mit vielen performative male
vibes!), neue Serientipps für euch und besorgniserregende
Deepfakes.
Tipp: Das Buch «Botanik des Wahnsinns» von Leon Engler
Wie hat euch diese Folge gefallen? Schreibt Kerstin eine Mail an
hallo@hassemitliebe.ch
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