Kann das Erbschafts-steuerkonzept der SPD für mehr Gerechtigkeit sorgen?

Kann das Erbschafts-steuerkonzept der SPD für mehr Gerechtigkeit sorgen?

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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher A...

Beschreibung

vor 1 Monat
Mehr Chancengleichheit und mehr Gerechtigkeit - das sind die Ziele
des SPD-Konzepts für eine Reform der Erbschaftssteuer, das die
Partei gestern vorgestellt hat. Bisher werden in Deutschland
jährlich zwischen 300 und 400 Milliarden Euro vererbt - steuerlich
erfasst und besteuert werden momentan aber nur 9,2 Milliarden Euro,
so SPD-Fraktionsvize Wiebke Esdar. Das Konzept der SPD sieht einen
Lebensfreibetrag von einer Million Euro vor. Wer weniger erbt,
solle keine Erbschaftssteuer zahlen müssen. Wer viel mehr erbt,
solle davon dagegen mehr abgeben müssen als bisher. Für die
Vererbung von Unternehmen sieht das Papier einen zusätzlichen
Freibetrag in Höhe von fünf Millionen Euro und
Stundungsmöglichkeiten von bis zu 20 Jahren vor. Wir fragen Paulina
Fröhlich, Expertin für Demokratie bei der Bertelsmannstiftung: Kann
das Erbschaftssteuerkonzept der SPD für mehr Gerechtigkeit sorgen?

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