Warum Selbstoptimierung dich nicht glücklicher macht | Psychologin Esther Bockwyt
Esther Bockwyt ist Psychologin, Gutachterin und
Spiegel-Bestsellerautorin. Mit ihrem letzten Buch, einer
psychologischen Analyse der Woke-Kultur, erreichte sie ein breites
Publikum und positionierte sich als kritische Stimme gegenüber
ideologischen...
1 Stunde 20 Minuten
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Nach Jahren im Nachrichtenbetrieb habe ich mich Anfang 2022 mit meinem eigenen YouTube-Kanal selbstständig gemacht. Ich spreche mit ganz unterschiedlichen Menschen über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen. Vielfalt im wahrsten...
Beschreibung
vor 4 Wochen
Esther Bockwyt ist Psychologin, Gutachterin und
Spiegel-Bestsellerautorin. Mit ihrem letzten Buch, einer
psychologischen Analyse der Woke-Kultur, erreichte sie ein breites
Publikum und positionierte sich als kritische Stimme gegenüber
ideologischen Trends in Gesellschaft und Wissenschaft. In ihrem
neuen Buch „Alles toxisch oder was? Ein Wegweiser durch den Mental
Health Dschungel – und was wirklich hilft" nimmt sie sich nun die
Pop-Psychologie vor: Selbstliebe, inneres Kind, Manifestation,
toxische Beziehungen – Bockwyt prüft, was davon wissenschaftlich
haltbar ist und wo der Trend ins Schädliche kippt.Im Gespräch mit
Jasmin Kosubek erklärt Bockwyt, warum der Begriff „Selbstliebe" in
der akademischen Psychologie nicht existiert, weshalb die Inflation
von Labels wie ADHS oder Hochsensibilität problematisch ist und was
sie meint, wenn sie sagt, Antidepressiva seien „Placebo mit
Nebenwirkungen". Sie analysiert, wie der Fokus auf
Selbstoptimierung und emotionale Unabhängigkeit paradoxerweise zu
mehr Einsamkeit und schlechteren Beziehungen führt. Am Ende steht
ein einfacher, aber radikaler Rat: Wer glücklicher leben will,
sollte aufhören, um sich selbst zu kreisen – und sich stattdessen
der Welt zuwenden.
Spiegel-Bestsellerautorin. Mit ihrem letzten Buch, einer
psychologischen Analyse der Woke-Kultur, erreichte sie ein breites
Publikum und positionierte sich als kritische Stimme gegenüber
ideologischen Trends in Gesellschaft und Wissenschaft. In ihrem
neuen Buch „Alles toxisch oder was? Ein Wegweiser durch den Mental
Health Dschungel – und was wirklich hilft" nimmt sie sich nun die
Pop-Psychologie vor: Selbstliebe, inneres Kind, Manifestation,
toxische Beziehungen – Bockwyt prüft, was davon wissenschaftlich
haltbar ist und wo der Trend ins Schädliche kippt.Im Gespräch mit
Jasmin Kosubek erklärt Bockwyt, warum der Begriff „Selbstliebe" in
der akademischen Psychologie nicht existiert, weshalb die Inflation
von Labels wie ADHS oder Hochsensibilität problematisch ist und was
sie meint, wenn sie sagt, Antidepressiva seien „Placebo mit
Nebenwirkungen". Sie analysiert, wie der Fokus auf
Selbstoptimierung und emotionale Unabhängigkeit paradoxerweise zu
mehr Einsamkeit und schlechteren Beziehungen führt. Am Ende steht
ein einfacher, aber radikaler Rat: Wer glücklicher leben will,
sollte aufhören, um sich selbst zu kreisen – und sich stattdessen
der Welt zuwenden.
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