Sensibilität: Gabe, Last oder Ausrede? I 57
Wie Genetik, Prägung und Nervensystem bei unserer Wahrnehmung
zusammenspielen – und was dran ist an Klischees
21 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Wie Genetik, Prägung und Nervensystem zusammenspielen –
und was dran ist an Klischees
Sensibilität ist ein schillernder Begriff. Kaum ein
psychologisches Konzept ist derzeit so präsent und zugleich so
missverstanden wie das der Hochsensibilität. Zwischen
Selbstbeschreibung, Selbstschutz und Selbstrechtfertigung
verschwimmen nicht selten die Grenzen.
In dieser Folge von Gefühlserben (in der
noch ein wenig von einer Erkältung zu hören ist) geht es um
Sensibilität als Temperamentsmerkmal – und um die Frage, was sie
ist und was nicht. Es geht um wissenschaftliche Erkenntnisse, um
frühe Prägungen, um Trauma und um die feinen Unterschiede
zwischen wahrnehmungsstark, überreizt und gekränkt. Und es geht
um die Spannungen, die entstehen, wenn Menschen mit sehr
unterschiedlicher Sensitivität aufeinandertreffen, in
Beziehungen, Familien und im gesellschaftlichen Miteinander.
Diese Folge lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: jenseits von
Klischees, Idealisierungen und Abwertungen.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
die feinen Unterschiede zwischen sensibel, empfindsam und
empfindlich
Hochsensibilität als Temperamentsmerkmal – und ihre Grenzen
die Nähe und die Unterschiede zwischen Sensibilität und
Trauma
warum Sensibilität weder Tugend noch Makel ist
ob Frauen wirklich sensibler sind als Männer
Eine Einladung, genauer hinzusehen. Bei sich selbst und bei
anderen.
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