Warum eigentlich? - Eine wichtige Frage!
Die Episode beleuchtet das Konzept des homofunktionalen Menschen,
die Herausforderungen neurodivergenter Personen und die Bedeutung
von Informationsvernetzungen für Motivation und funktionales
Denken.
Podcast
Podcaster
Dein Podcast zu Neurodiversität, Evolutionärer Psychologie, Gesellschaft, Philosophie und mentaler Entwicklung www.evomentis.de
Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Episode des Podcasts widmen wir uns dem zentralen Thema
der zweiten Staffel: dem homofunktionalen Mensch, einem Konzept,
das die Frage aufwirft, warum wir manchmal nicht so funktionieren,
wie es von uns erwartet wird. Wir beleuchten, warum Funktionalität
in unserer Gesellschaft eine derart große Rolle spielt und welche
Auswirkungen dies auf Menschen mit Neurodivergenz hat. Das Gespräch
dreht sich nicht nur um die Schwierigkeiten, die mit dem
Nicht-Funktionieren einhergehen, sondern auch um die grundlegende
Frage, ob wir überhaupt funktionieren müssen und wer den Maßstab
festlegt. Wir diskutieren ausführlich die Kehrseite des Themas:
Während viele von uns in ihrem Alltag funktionieren müssen, leidet
oft die intrinsische Motivation, was insbesondere neurodivergente
Personen betrifft. Diese Menschen tendieren dazu, ständig die Frage
„Warum?“ zu stellen. Wir vergleichen dieses Verhalten mit dem der
Kinder, die häufig durch Fragen lernen und ihre Umwelt begreifen.
Doch in der Erwachsenenwelt werden solche Fragen oft als störend
oder unangemessen angesehen, was zu einem Stillstand im Lernprozess
führen kann. Zudem ergründen wir die Dynamik zwischen
Neurotypischen und neurodivergenten Menschen und die
Herausforderungen, die aus mismatched Erwartungen resultieren.
Während Neurotypische dazu neigen, bestehende Prozesse zu
akzeptieren, benötigen neurodivergente Personen ein tiefes
Verständnis der Zusammenhänge, um motiviert arbeiten zu können.
Dies führt zu Spannungen, wenn Neurotypische die kontinuierlichen
Fragen nach dem „Warum“ als Bedrohung ihrer Autorität empfinden und
neurodivergente Menschen frustriert sind, wenn ihre Anfragen nicht
beantwortet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt, den wir
ansprechen, ist die Bedeutung von vernetzten Informationen für den
Lernprozess. Isolierte Fakten sind für alle Menschen schwer zu
behalten und anzuwenden, vor allem jedoch für neurodivergente
Personen, die auf logische Verknüpfungen angewiesen sind, um Wissen
abzuspeichern und zwischen verschiedenen Konzepten zu navigieren.
Sofortiger Zugang zu rationale Erklärungen und Kontextinformation
ist unerlässlich für die Motivation und Leistungsbereitschaft. Im
Laufe des Gesprächs wird deutlich, dass die Frage nach dem „Warum“
eine zentrale Rolle im Lernprozess spielt. Wir diskutieren, wie
diese Fragen nicht nur die individuellen Bedürfnisse der Lernenden
adressieren, sondern auch die gesellschaftlichen Strukturen
hinterfragen können, die oft wenig Raum für inquisitives Denken
lassen. Anhand praktischer Beispiele von interpersonellen und
arbeitsplatzbezogenen Abstimmungsproblemen verdeutlichen wir die
Herausforderungen, die in diesen stark hierarchischen Systemen
bestehen. Diese Episode endet mit der Erkenntnis, dass wir unser
Denken über Funktionalität und den Umgang mit neurodivergenten
Menschen überdenken müssen, um eine motivierendere und inklusivere
Umgebung zu schaffen. Wir lassen Raum für weitere Diskussionen zu
diesem Thema und kündigen an, in der nächsten Episode wieder tiefer
in ein neues Thema einzutauchen.
der zweiten Staffel: dem homofunktionalen Mensch, einem Konzept,
das die Frage aufwirft, warum wir manchmal nicht so funktionieren,
wie es von uns erwartet wird. Wir beleuchten, warum Funktionalität
in unserer Gesellschaft eine derart große Rolle spielt und welche
Auswirkungen dies auf Menschen mit Neurodivergenz hat. Das Gespräch
dreht sich nicht nur um die Schwierigkeiten, die mit dem
Nicht-Funktionieren einhergehen, sondern auch um die grundlegende
Frage, ob wir überhaupt funktionieren müssen und wer den Maßstab
festlegt. Wir diskutieren ausführlich die Kehrseite des Themas:
Während viele von uns in ihrem Alltag funktionieren müssen, leidet
oft die intrinsische Motivation, was insbesondere neurodivergente
Personen betrifft. Diese Menschen tendieren dazu, ständig die Frage
„Warum?“ zu stellen. Wir vergleichen dieses Verhalten mit dem der
Kinder, die häufig durch Fragen lernen und ihre Umwelt begreifen.
Doch in der Erwachsenenwelt werden solche Fragen oft als störend
oder unangemessen angesehen, was zu einem Stillstand im Lernprozess
führen kann. Zudem ergründen wir die Dynamik zwischen
Neurotypischen und neurodivergenten Menschen und die
Herausforderungen, die aus mismatched Erwartungen resultieren.
Während Neurotypische dazu neigen, bestehende Prozesse zu
akzeptieren, benötigen neurodivergente Personen ein tiefes
Verständnis der Zusammenhänge, um motiviert arbeiten zu können.
Dies führt zu Spannungen, wenn Neurotypische die kontinuierlichen
Fragen nach dem „Warum“ als Bedrohung ihrer Autorität empfinden und
neurodivergente Menschen frustriert sind, wenn ihre Anfragen nicht
beantwortet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt, den wir
ansprechen, ist die Bedeutung von vernetzten Informationen für den
Lernprozess. Isolierte Fakten sind für alle Menschen schwer zu
behalten und anzuwenden, vor allem jedoch für neurodivergente
Personen, die auf logische Verknüpfungen angewiesen sind, um Wissen
abzuspeichern und zwischen verschiedenen Konzepten zu navigieren.
Sofortiger Zugang zu rationale Erklärungen und Kontextinformation
ist unerlässlich für die Motivation und Leistungsbereitschaft. Im
Laufe des Gesprächs wird deutlich, dass die Frage nach dem „Warum“
eine zentrale Rolle im Lernprozess spielt. Wir diskutieren, wie
diese Fragen nicht nur die individuellen Bedürfnisse der Lernenden
adressieren, sondern auch die gesellschaftlichen Strukturen
hinterfragen können, die oft wenig Raum für inquisitives Denken
lassen. Anhand praktischer Beispiele von interpersonellen und
arbeitsplatzbezogenen Abstimmungsproblemen verdeutlichen wir die
Herausforderungen, die in diesen stark hierarchischen Systemen
bestehen. Diese Episode endet mit der Erkenntnis, dass wir unser
Denken über Funktionalität und den Umgang mit neurodivergenten
Menschen überdenken müssen, um eine motivierendere und inklusivere
Umgebung zu schaffen. Wir lassen Raum für weitere Diskussionen zu
diesem Thema und kündigen an, in der nächsten Episode wieder tiefer
in ein neues Thema einzutauchen.
Weitere Episoden
vor 1 Woche
22 Minuten
vor 2 Wochen
1 Stunde 4 Minuten
vor 2 Wochen
2 Stunden 39 Minuten
vor 3 Wochen
In Podcasts werben
Abonnenten
Unterschleißheim
Kommentare (0)