Revolution in der Gebäudetechnik. Steinel EO Smart Space Sensor

Revolution in der Gebäudetechnik. Steinel EO Smart Space Sensor

Thomas Möller von Steinel erläutert den datenschutzkonformen Bewegungsmelder EO mit 96 Sensoren, der anonym Bewegungen erkennt und über offene Standards kommuniziert, um nachhaltige Gebäudevernetzung zu fördern.
48 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag

Thomas Möller, Geschäftsführer für Entwicklung und Produktion bei
Steinel, und Christoph von SteckerChecker führen ein
detailliertes Gespräch über den neuen Bewegungsmelder EO. Möller
erklärt zu Beginn, dass er nie Gitarre gelernt hat, sondern als
Teenager mit dem Bassspiel begonnen hat. Er betont, dass er ohne
Fähigkeiten möglicherweise großartige Ideen hat, diese jedoch nie
verwirklichen kann. Diese Aussage spiegelt die Innovationskraft
von Steinel wider, die aus der Notwendigkeit zur Realität wird.
Christoph führt dann in das Thema Bewegungsmelder ein und
thematisiert die verschiedenen Räume, in denen sie verwendet
werden, häufig unbemerkt. Er enthüllt, dass die Firma Steinel für
ihre Patente bekannt ist und fragt, wie Steinel Innovation in der
Bewegungsmelder-Technologie erreichen möchte. In diesem Kontext
präsentiert Möller das neueste Produkt, den EO, der nicht nur ein
einfacher Bewegungsmelder ist, sondern eine passive
Infrarotmatrix mit 96 Sensoren uses, um den Raum in verschiedene
Zonen zu unterteilen und die Anzahl der Personen sowie deren
Bewegungen anonym zu erkennen. Dies geschieht ohne Kameras, was
datenschutzrechtlich problematische Aspekte des klassischen
Monitorings umgeht. Möller erläutert die verschiedenen
Anwendungsbereiche des EOs, insbesondere in Coworking-Spaces,
Geschäften und Büros. Er hebt hervor, dass der EO nicht nur die
Anzahl der Personen erkennt, sondern auch deren genaue Position
im Raum verfolgt. Dies eröffnet nicht nur Möglichkeiten zur
Steuerung von Licht und Heizung, sondern auch zur Einhaltung von
Effizienzstandards in Büroflächen, indem er den Nutzungsgrad von
Räumen sowie Möbelanordnungen analysiert. Besonders wichtig ist
auch der Aspekt der datenschutzkonformen Technologie. Möller hebt
hervor, dass der EO keine identifizierenden Merkmale speichert,
was ihn zu einer sicheren Option für datensensible Umgebungen
macht. Dies steht im Kontrast zu kamerabasierten Systemen, die
häufig in der Kritik stehen. Möller betont, dass der EO zwar eine
hervorragende Technologie darstellt, aber für bestimmte
Anwendungsfälle nicht die gleiche Leistung wie True Presence
bietet, bei dem Atembewegungen erkannt werden. Des Weiteren geht
die Diskussion auf die Kommunikationsfähigkeit des EOs ein. Der
Sensor kann über verschiedene Protokolle wie KNX oder DALI
angesprochen werden, was ihn vielseitig in der Anwendung macht.
Christoph erwähnt, dass er den EO bereits in seiner Home
Assistant-Automatisierung integriert hat, was eine reibungslose
Nutzung ermöglicht. Möller spricht die Philosophie von Steinel
an, keine geschlossenen Systeme zu schaffen, sondern offene
Standards zu fördern, um maximale Flexibilität und
Adaptierbarkeit zu gewährleisten. Abschließend sind sich beide
einig, dass die Möglichkeiten zur Optimierung von
Arbeitsumgebungen und der gesundheitsfördernde Einsatz von
Technologie durch intelligentes Raummanagement entscheidend sind.
Möller räumt ein, dass Steinel ständig an neuen Lösungen
arbeitet, um als Vorreiter im Bereich der Raumtechnologien auf
dem Markt zu bestehen. Er schließt mit der Vision, dass
intelligente Sensorik die Grundlage zukünftiger Gebäudevernetzung
und -steuerung wird, und hebt die Notwendigkeit hervor, diese
Technologien sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig
einzusetzen.

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