Freiberger: Das letzte Schweizer Ross in Gefahr
Er ist das einzige noch existierende Pferd, das seinen Ursprung
direkt in der Schweiz hat: der Freiberger aus dem Jura. Früher zog
er Pflüge und Kanonen, heute kämpft er um seine Existenz und um
seinen Platz als Freizeitpartner.
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Er ist das einzige noch existierende Pferd, das seinen Ursprung
direkt in der Schweiz hat: der Freiberger aus dem Jura. Früher zog
er Pflüge und Kanonen, heute kämpft er um seine Existenz und um
seinen Platz als Freizeitpartner. Robust, gutmütig, vielseitig ist
die letzte Schweizer Pferderasse. Alle 18 anderen sind im 20.
Jahrhundert verschwunden. Doch der «Fribi» steht vor
Herausforderungen: sinkende Bestände, Inzuchtprobleme und die
Frage, wie viel Fremdblut eine Rasse verträgt. Entstanden ist die
Freibergerrasse seit Ende des 19. Jahrhunderts im Jura aus
einheimischen Stuten und Anglo-Normannen. Das Herdebuch wurde ab
1921 geführt, seit 1997 ist es geschlossen. Unterschieden wird
zwischen «Urfreibergern» (0% Fremdblut, selten),
«Basis-Freibergern» (unter 2% Fremdblut, von Pro Specie Rara
gefördert) und «normalen Freibergern» (bis über 50% Fremdblut). Die
Bemühungen um die Erhaltung der Rasse bewegen sich im Spannungsfeld
zwischen genetischer Vielfalt und Rasseidentität. Die Urfreiberger
sind von Inzucht bedroht, während Hochblut-Freiberger ihren
Charakter verlieren könnten. Der Freiberger ist trittsicher auf
Geröllhalden und Bergpfaden und hervorragende Gewichtsträger. Durch
die Mechanisierung der Landwirtschaft verlor er aber seine
Hauptaufgabe. Und auch die Armee setzt nur noch wenige Pferde ein.
Der Freiberger gilt als das nervenstärkste Pferd der Welt, er ist
genügsam und frühreif. Er ist extrem vielseitig einsetzbar bei der
Arbeit, zum Reiten und Fahren, für Therapie und Freizeit. Darum ist
er ideal für Familien und Anfänger. Unterstützen kann man, indem
man bei der Wahl von Reitställen oder für Familienausflüge auf den
Einsatz von Freibergern achtet. Waldbesitzer können ihren Forst
bodenschonend mit Freibergern bewirtschaften lassen
direkt in der Schweiz hat: der Freiberger aus dem Jura. Früher zog
er Pflüge und Kanonen, heute kämpft er um seine Existenz und um
seinen Platz als Freizeitpartner. Robust, gutmütig, vielseitig ist
die letzte Schweizer Pferderasse. Alle 18 anderen sind im 20.
Jahrhundert verschwunden. Doch der «Fribi» steht vor
Herausforderungen: sinkende Bestände, Inzuchtprobleme und die
Frage, wie viel Fremdblut eine Rasse verträgt. Entstanden ist die
Freibergerrasse seit Ende des 19. Jahrhunderts im Jura aus
einheimischen Stuten und Anglo-Normannen. Das Herdebuch wurde ab
1921 geführt, seit 1997 ist es geschlossen. Unterschieden wird
zwischen «Urfreibergern» (0% Fremdblut, selten),
«Basis-Freibergern» (unter 2% Fremdblut, von Pro Specie Rara
gefördert) und «normalen Freibergern» (bis über 50% Fremdblut). Die
Bemühungen um die Erhaltung der Rasse bewegen sich im Spannungsfeld
zwischen genetischer Vielfalt und Rasseidentität. Die Urfreiberger
sind von Inzucht bedroht, während Hochblut-Freiberger ihren
Charakter verlieren könnten. Der Freiberger ist trittsicher auf
Geröllhalden und Bergpfaden und hervorragende Gewichtsträger. Durch
die Mechanisierung der Landwirtschaft verlor er aber seine
Hauptaufgabe. Und auch die Armee setzt nur noch wenige Pferde ein.
Der Freiberger gilt als das nervenstärkste Pferd der Welt, er ist
genügsam und frühreif. Er ist extrem vielseitig einsetzbar bei der
Arbeit, zum Reiten und Fahren, für Therapie und Freizeit. Darum ist
er ideal für Familien und Anfänger. Unterstützen kann man, indem
man bei der Wahl von Reitställen oder für Familienausflüge auf den
Einsatz von Freibergern achtet. Waldbesitzer können ihren Forst
bodenschonend mit Freibergern bewirtschaften lassen
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