Was man kennt, war gestern: Raoul Hausmann
Er war einer der größten Provokateure und Tabubrecher der modernen
Kunst: Raoul Hausmann zerschnitt die Wirklichkeit in tausend Fetzen
und hielt Dada für unsere Rettung.
41 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Wer wissen will, wie radikal "Dada" wirklich war, der muss sich das
Leben von Raoul Hausmann (1886–1971) anschauen – dieser Visionär
und Provokateur glaubte nur an das Morgen und hielt alles
Gegenwärtige bereits für gestrig. Er hat in Berlin im Ersten
Weltkrieg entscheidend dazu beigetragen, die Dada-Bewegung zu
etablieren, er hat Collagen von brutaler Härte geschaffen und
danach Fotografien von seltsamer Zartheit. Raoul Hausmann ist der
große Unbekannte der deutschen Kunst der Zeit zwischen den beiden
Kriegen – ihm ist die neueste Folge von Augen zu, dem Kunstpodcast
der ZEIT gewidmet. Die Berlinische Galerie in Berlin widmet
Hausmann gerade (bis zum 16. März) eine exzellente Ausstellung, die
– erarbeitet von Ralf Burmeister – alle Werkphasen und
Lebensbereiche des wilden Genies beleuchtet. Sie und der
dazugehörige Katalog sind der Ausgangspunkt dieses Podcasts von
Augen zu. Florian Illies und Giovanni di Lorenzo fragen danach,
worin die spezifische kunsthistorische Bedeutung Hausmanns bestand,
warum ihn der große Fotograf August Sander gleich dreimal
porträtierte und warum er seine Partnerinnen regelmäßig fast in den
Wahnsinn trieb, etwa Hannah Höch, mit der er acht Jahre zusammen
war, und die in dieser intensiven Phase ihres Lebens selbst einige
ihrer wichtigsten Werke schuf. Lob, Kritik, Anmerkungen? Schreiben
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Leben von Raoul Hausmann (1886–1971) anschauen – dieser Visionär
und Provokateur glaubte nur an das Morgen und hielt alles
Gegenwärtige bereits für gestrig. Er hat in Berlin im Ersten
Weltkrieg entscheidend dazu beigetragen, die Dada-Bewegung zu
etablieren, er hat Collagen von brutaler Härte geschaffen und
danach Fotografien von seltsamer Zartheit. Raoul Hausmann ist der
große Unbekannte der deutschen Kunst der Zeit zwischen den beiden
Kriegen – ihm ist die neueste Folge von Augen zu, dem Kunstpodcast
der ZEIT gewidmet. Die Berlinische Galerie in Berlin widmet
Hausmann gerade (bis zum 16. März) eine exzellente Ausstellung, die
– erarbeitet von Ralf Burmeister – alle Werkphasen und
Lebensbereiche des wilden Genies beleuchtet. Sie und der
dazugehörige Katalog sind der Ausgangspunkt dieses Podcasts von
Augen zu. Florian Illies und Giovanni di Lorenzo fragen danach,
worin die spezifische kunsthistorische Bedeutung Hausmanns bestand,
warum ihn der große Fotograf August Sander gleich dreimal
porträtierte und warum er seine Partnerinnen regelmäßig fast in den
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war, und die in dieser intensiven Phase ihres Lebens selbst einige
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