Blau, blau, blau blüht der Tizian
Genauso berühmt wie Michelangelo und Raffael, aber viel eher in der
Lage, uns heute noch zu berühren: Wer war Tizian?
44 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Monaten
Lange Zeit stand sein Name ein wenig im Schatten des großen
Dreigestirns der italienischen Renaissancemalerei, doch inzwischen
zeigt sich, dass nicht Leonardo, nicht Michelangelo und nicht
Raffael die Menschen des 21. Jahrhunderts noch immer mit all ihren
Werken in den Bann ziehen, sondern: Tizian. In der neuesten Folge
des Podcasts "Augen zu" fragen Florian Illies und Giovanni di
Lorenzo nach dem Warum. Während die drei anderen Genies der
Hochrenaissance von der Linie her kamen, dachte der Venezianer
Tizian (1488–1576) immer aus der Farbe heraus: Seine Rottöne
glühen, und sein Blau überstrahlt das Blau jedes anderen Malers
seiner Zeit, ja, seine Farben entfalten eine Magie, die sich bis
heute erhalten hat. Daneben aber – das ist auch das Thema des
Podcasts – gelang es Tizian auch immer wieder, in seinen Bildern
die klassischen Kompositionen für biblische oder mythologische
Geschichten neu zu denken. Doch wahrscheinlich, da sind sich
Florian Illies und Giovanni di Lorenzo einig, sind es weder seine
Farbwahl noch sein Kompositionsgeschick, die Tizian seinen
fortwährenden Ruhm schenkten, sondern seine besondere Fähigkeit,
Menschen zu malen. Päpste in vollem Ornat genauso wie die berühmte
nackte Venus von Urbino. Sie scheinen zu atmen, aus Fleisch und
Blut zu sein. Und wirken deshalb auch heute noch so lebendig. Lob,
Kritik, Anmerkungen? Schreiben Sie uns gern
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Dreigestirns der italienischen Renaissancemalerei, doch inzwischen
zeigt sich, dass nicht Leonardo, nicht Michelangelo und nicht
Raffael die Menschen des 21. Jahrhunderts noch immer mit all ihren
Werken in den Bann ziehen, sondern: Tizian. In der neuesten Folge
des Podcasts "Augen zu" fragen Florian Illies und Giovanni di
Lorenzo nach dem Warum. Während die drei anderen Genies der
Hochrenaissance von der Linie her kamen, dachte der Venezianer
Tizian (1488–1576) immer aus der Farbe heraus: Seine Rottöne
glühen, und sein Blau überstrahlt das Blau jedes anderen Malers
seiner Zeit, ja, seine Farben entfalten eine Magie, die sich bis
heute erhalten hat. Daneben aber – das ist auch das Thema des
Podcasts – gelang es Tizian auch immer wieder, in seinen Bildern
die klassischen Kompositionen für biblische oder mythologische
Geschichten neu zu denken. Doch wahrscheinlich, da sind sich
Florian Illies und Giovanni di Lorenzo einig, sind es weder seine
Farbwahl noch sein Kompositionsgeschick, die Tizian seinen
fortwährenden Ruhm schenkten, sondern seine besondere Fähigkeit,
Menschen zu malen. Päpste in vollem Ornat genauso wie die berühmte
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