Beschreibung

vor 2 Monaten
Es gibt Tage, da bellt sich Mitch morgens erstmal im Spiegel an.
Denn Mitch ist ein sogenannter "Puppy-Player" – er lebt einen Teil
seines Lebens als Hund. Dafür benutzt er Masken, die es ihm
erlauben, andere Seiten von sich zu zeigen und andere Gefühle zu
spüren. Puppy-Masken gelten als Fetische, sich selbst nennt Mitch
"stockschwul". Trotzdem ist seine Hunde-Seite für den 26-Jährigen
weniger sexueller Kick als spielerischer Teil seiner Identität,
sagt er. In der Öffentlichkeit zeigt sich Mitch nur selten mit
Maske, aber seine Familie weiß Bescheid, und auch sein Freund teilt
seine Leidenschaft. Für den 26-Jährigen ist es das Wichtigste, sich
selbst im Spiegel in die Augen schauen zu können – mit Hundemaske
oder ohne.

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