I > C > A > P: Die Formel für tieferes Lernen und was Aktivierung eigentlich bedeutet
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vor 6 Tagen
Wie gelingt es, Lernumgebungen so zu gestalten, dass Studierende
sich nicht nur mit Stoff „beschäftigen“, sondern wirklich
vertieft lernen und ein nachhaltiges Verständnis entwickeln?
Genau dieser Frage widmen wir uns in der heutigen Folge zusammen
mit unserem Gast Prof. Dr. Claudia Schäfle.
Wir sprechen darüber, was Studierende in Lehrveranstaltungen
tatsächlich tun, welche Rolle die Lehre dabei spielt und was man
unter „aktivem Lernen“ eigentlich versteht.
Im Mittelpunkt steht das ICAP-Modell von Prof. Michelene Chi, das
Lernhandlungen in vier Stufen einteilt: passiv, aktiv,
konstruktiv und interaktiv. Wir diskutieren, warum nicht jede
Aktivität automatisch zu tieferem Lernen führt und wie Lehrende
gezielt die konstruktiven und interaktiven Stufen erreichen
können.
Claudia berichtet, wo das ICAP-Modell für sie zu einem echten
Game Changer wurde und wie sich konstruktive Lernaktivitäten ganz
praktisch in die eigene Lehre einbauen lassen. Außerdem sprechen
wir darüber, wie man mithilfe von ICAP eine Lehrveranstaltung
planen oder analysieren kann – und welche kleinen Veränderungen
große Wirkung zeigen können.
Eine Folge über kognitive Aktivierung, wirksame Lehrmethoden und
die Frage, wie Hochschullehre Lernprozesse wirklich vertiefen
kann.
Quellen:
Keynote I von Prof. Michelene Chi beim MINT Symposium
2025
BayZiel_Series1_ICAP.pdf
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