Episode 7: Warum Vorsätze nur funktionieren, wenn sie Teil des Alltags sind
27 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Neues Jahr, Rivella statt Champagner – und keine grossen
Neujahrsvorsätze. In Episode 7 von «Schmid und Landolt
unstrukturiert» sprechen Simon und Nils über das
Ankommen im neuen Jahr: unspektakulär, ehrlich und mitten aus dem
Leben.
Es geht um Sport als Dopaminquelle bei ADHS, um Routinen, die nur
funktionieren, wenn sie Teil eines Ablaufs sind – und warum
„einfach Sport machen“ für viele keine Lösung ist. Nils erzählt,
weshalb Velofahren und Joggen nur dann klappen, wenn sie mit
Arbeit, Alltag oder Lernbegleitung verknüpft sind. Simon
reflektiert über Vorsätze, Fokus und warum sein Kernthema Bildung
auch im neuen Jahr alles andere überstrahlt.
Daneben wird es sehr konkret: Mental Load im Familienalltag,
Haushaltsorganisation, Umzüge als Befreiung, Essgewohnheiten,
Kochen, Einkaufen als Reizüberflutung – und wie ChatGPT plötzlich
zum Einkaufs-Coach wird. Zwischen Fondue Chinoise, veganem
Kochkurs, Fleischkonsum mit Haltung und der Wut über umgestellte
Supermarktregale entsteht ein ehrlicher Blick darauf, wie
neurodivergente Menschen ihren Alltag strukturieren (müssen),
damit er tragfähig bleibt.
Eine Folge über Vorsätze ohne Pathos, Routinen ohne
Selbstoptimierung – und darüber, warum Veränderung nur dann
bleibt, wenn sie sich einfach machen lässt.
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