VZK40 Die neuen Journalisten: Wenn Klicks wichtiger als die Wahrheit werden
Vom Zeitungskiosk zum YouTube-Algorithmus: Wir diskutieren, warum
Inszenierung heute oft vor Information im Journalismus geht und
welche Gefahr im „Storytelling“ lauert.
1 Stunde 2 Minuten
Podcast
Podcaster
Gordian und Jan sprechen über die Themen, die sie gerade beschäftigen.
Beschreibung
vor 1 Woche
Wir starten entspannt in diese Klassikfolge mit einem Blick in den
Kühlschrank: Lohnt sich der Bier-Versandhandel oder geht dabei das
Einkaufserlebnis verloren? Bei der Verkostung eines überraschend
fruchtig-herben Craft Beers stellen wir fest, dass manche
Genussmomente – genau wie gute Geschichten – Zeit und Muße
brauchen. Die neuen Journalisten: Showmaster oder Aufklärer? Im
Hauptteil der Folge dreht es sich um den tiefgreifenden Umbruch in
der Medienwelt. Am Beispiel der Bundespressekonferenz – jenem Ort,
an dem Regierung und Journalisten aufeinandertreffen – analysieren
wir den Unterschied zwischen alter und neuer Schule. Wir sprechen
über Akteure wie Tilo Jung („Jung & Naiv“) und Boris
Reitschuster, die das klassische Frage-Antwort-Spiel aufbrechen.
Doch geht es dabei noch um echte Antworten oder längst um die
perfekte Inszenierung für den eigenen YouTube-Kanal? Wir
diskutieren, wie Provokation und „Triggerwörter“ genutzt werden, um
Reaktionen zu erzwingen, und ob die Kamera im Raum das Verhalten
aller Beteiligten verändert. Zwischen Klickzahlen und Wahrheit Es
geht um die Ökonomie der Aufmerksamkeit: Wenn Zeitungsauflagen
sinken und Social Media die Währung bestimmt, gerät der
Journalismus unter Druck. Wir debattieren über die Gefahren des
modernen „Storytellings“, bei dem die gute Geschichte manchmal
wichtiger wird als die nackten Fakten – ein Phänomen, das im Fall
Relotius einen traurigen Höhepunkt fand. Brauchen wir wieder mehr
Nüchternheit und Respekt vor dem Fakten-Handwerk? Diese Folge ist
eine Einladung, über die Qualität unserer Informationen
nachzudenken. In dieser Episode erfährst du: Wie „neue
Journalisten“ wie Tilo Jung die politische Berichterstattung durch
Inszenierung verändern. Warum die Digitalisierung den Druck erhöht,
Nachrichten emotionaler und klickstärker zu verpacken. Weshalb das
„Storytelling“ im Journalismus ein zweischneidiges Schwert ist
(Stichwort: Relotius). Ob der Trend zur Social Media-Performance
die sachliche politische Debatte gefährdet. Abonnier unseren
Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube! Teile diese
Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf
YouTube oder auf Bluesky von deiner Meinung: Bevorzugst du
nüchterne Fakten oder darf Journalismus auch mal unterhalten?
Kühlschrank: Lohnt sich der Bier-Versandhandel oder geht dabei das
Einkaufserlebnis verloren? Bei der Verkostung eines überraschend
fruchtig-herben Craft Beers stellen wir fest, dass manche
Genussmomente – genau wie gute Geschichten – Zeit und Muße
brauchen. Die neuen Journalisten: Showmaster oder Aufklärer? Im
Hauptteil der Folge dreht es sich um den tiefgreifenden Umbruch in
der Medienwelt. Am Beispiel der Bundespressekonferenz – jenem Ort,
an dem Regierung und Journalisten aufeinandertreffen – analysieren
wir den Unterschied zwischen alter und neuer Schule. Wir sprechen
über Akteure wie Tilo Jung („Jung & Naiv“) und Boris
Reitschuster, die das klassische Frage-Antwort-Spiel aufbrechen.
Doch geht es dabei noch um echte Antworten oder längst um die
perfekte Inszenierung für den eigenen YouTube-Kanal? Wir
diskutieren, wie Provokation und „Triggerwörter“ genutzt werden, um
Reaktionen zu erzwingen, und ob die Kamera im Raum das Verhalten
aller Beteiligten verändert. Zwischen Klickzahlen und Wahrheit Es
geht um die Ökonomie der Aufmerksamkeit: Wenn Zeitungsauflagen
sinken und Social Media die Währung bestimmt, gerät der
Journalismus unter Druck. Wir debattieren über die Gefahren des
modernen „Storytellings“, bei dem die gute Geschichte manchmal
wichtiger wird als die nackten Fakten – ein Phänomen, das im Fall
Relotius einen traurigen Höhepunkt fand. Brauchen wir wieder mehr
Nüchternheit und Respekt vor dem Fakten-Handwerk? Diese Folge ist
eine Einladung, über die Qualität unserer Informationen
nachzudenken. In dieser Episode erfährst du: Wie „neue
Journalisten“ wie Tilo Jung die politische Berichterstattung durch
Inszenierung verändern. Warum die Digitalisierung den Druck erhöht,
Nachrichten emotionaler und klickstärker zu verpacken. Weshalb das
„Storytelling“ im Journalismus ein zweischneidiges Schwert ist
(Stichwort: Relotius). Ob der Trend zur Social Media-Performance
die sachliche politische Debatte gefährdet. Abonnier unseren
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nüchterne Fakten oder darf Journalismus auch mal unterhalten?
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