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  4. oeconimus 2025 - Unser Jahresrückblick
Begleite uns auf eine intellektuelle Reise durch das Jahr 2025.
In den vergangenen zwölf Monaten haben wir Schicht um Schicht
unsere Realität freigelegt – Folge für Folge, Woche für Woche.

Wir eröffneten das Jahr mit einer grundlegenden Frage nach dem
Ursprung des Staates. Mit Franz Oppenheimer entlarvten wir ihn
nicht als Schutzinstanz, sondern als Ergebnis von Eroberung und
ökonomischer Ausbeutung. Dass diese Logik bis heute wirkt, zeigte
unsere Analyse der kanadischen Trucker-Proteste, bei denen
finanzielle Zensur als zeitgemäßes Machtinstrument gegen
politisch Unbequeme eingesetzt wurde. Wir zeichneten die
Geschichte des Protektionismus nach und stellten das Tabu der
Zentralbanken infrage, deren Politik häufig weniger der
Stabilität als der Finanzierung politischer Projekte dient.

Im Frühjahr richteten wir den Blick auf Alternativen und
historische Warnungen. Wir diskutierten, ob Bitcoin das Potenzial
hat, den Petrodollar abzulösen, und untersuchten anhand der
Habsburger Volkszählung die frühen Ursprünge staatlicher
Überwachung. Von Carl Menger lernten wir, wie Recht spontan
entsteht, und Friedrich August von Hayek zeigte, warum die
Entstaatlichung des Geldes ein Freiheitsgewinn sein kann.

Zur Jahresmitte nahmen wir große Vermögen unter die Lupe. Wir
verfolgten den Aufstieg der Fugger, Rothschilds und Krupps und
legten offen, wie eng Reichtum und politische Macht oft
miteinander verflochten sind. Wir blickten in die Abgründe
gescheiterter Papiergeldexperimente mit John Law und ließen uns
von Hans-Hermann Hoppe erklären, warum der Sozialismus
zwangsläufig an der Ressourcenallokation scheitert. Gleichzeitig
zeigte sich Hoffnung: In Afrika wurde Bitcoin als Werkzeug der
Selbstermächtigung und Bildung greifbar.

In einer unserer eindringlichsten Folgen widmeten wir uns der
Frage individueller Verantwortung angesichts existenzieller
Bedrohung. Wir erinnerten an Stanislaw Petrow, der sich 1983
bewusst über das strikte Protokoll hinwegsetzte und einen
gemeldeten US-Angriff als Fehlalarm einstufte. Seine Entscheidung
verhinderte einen nuklearen Gegenschlag – und zeigte, dass
persönlicher Mut und die Weigerung, blind zu gehorchen, im
entscheidenden Moment die Welt vor der Selbstvernichtung bewahren
können.

Der Herbst führte uns zu den systemischen Fragen unserer Zeit.
Wir analysierten Gustave de Molinaris radikale Idee privat
organisierter Sicherheit und tauchten mit Hans Ostwald in die
Sittengeschichte der Inflation der 1920er Jahre ein – eine
Epoche, in der ein Pfund Butter zur verlässlichsten Währung
wurde. Am Beispiel des luftlosen Reifens entlarvten wir die
Absurdität moderner Bürokratie, deren Innovationsfeindlichkeit in
überholten Vorschriften kulminiert. Jörg Guido Hülsmann zeigte
schließlich, warum unser Geldsystem nicht nur ökonomisch, sondern
auch moralisch problematisch ist.

Zum Jahresende wurde es grundsätzlich. Wir hinterfragten das
staatliche Gewaltmonopol mit dem „Mythos der nationalen
Verteidigung“ und beobachteten im Kriegsgefangenenlager, wie sich
selbst unter extremen Bedingungen spontane Märkte bilden. Wir
lasen Michael Endes Momo neu und erkannten im modernen
Steuerstaat die grauen Männer, die unsere Lebenszeit konsumieren.

Den Abschluss bildete der Blick nach innen: Leben wir in einer
ideologischen Matrix? Mit der Frage, ob der Mensch als
unbeschriebenes Blatt oder mit angeborenen Dispositionen zur Welt
kommt, stellten wir unsere eigene Wahrnehmung infrage.

Erlebe das Jahr 2025 noch einmal neu. Jede Folge ist ein kleines
Puzzleteil – und zusammen ein Bild, das das große Ganze sichtbar
macht.

Unsere literarische Empfehlungen:

Carl Menger - Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Frédéric Bastiat - Der Staat & Das Gesetz

Frédéric Bastiat – Was man sieht und was man nicht sieht

Ludwig von Mises – Gewinn und Verlust

Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und
Wirtschaftsgeschichte klicke ⁠hier (oeconimus.com)⁠
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„oeconimus 2025 - Unser Jahresrückblick“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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