Lockruf in die Dynamik der Liebe
Die Bergpredigt als Weg zur Ganzheit und inneren Einheit (6.
Sonntag i.Jk., Lesejahr A)
16 Minuten
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Beschreibung
vor 9 Jahren
Die unerbittlich erscheinenden Worte der Bergpredigt sind
Ausdruck einer unerbittlichen Liebe des Schöpfers zu seinem
Geschöpf.
ER hat das Wunderwerk Mensch geschaffen und zu wirklich
Großem befähigt: Ihn und die Menschen mehr als alles zu lieben.
Er will nicht zulassen, dass wir uns mit Halbherzigkeit und
Halbheit zufrieden geben und in der Spaltung verharren, in die
wir geraten sind. Die einzelnen Aussagen dieses Teils der
Bergpredigt, die wie eine Aneinanderreihung von Forderungen
erscheinen können, sind geeint in der Dynamik, in die sie
hineinführen wollen, in die Dynamik einer grenzenlosen Liebe. Die
Gebote sind nur die Minimalforderung an unser Leben, in dem „Ich
aber sage euch...“, das Jesus hier spricht, geht es aber um das
„mehr“ - um die liebende Achtsamkeit, um Vergebung, die nicht
lange fragt, und um ein ungebrochenes Verhältnis zu unserem
eigenen Leib und unserem Leben. Es geht hier wesentlich um einen
Weg, der zur Heilung all unserer Gebrochenheit führt und alle
Bereiche des Lebens heil werden lassen will.
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