Was mich trägt und hält... - eine Auslegung zum Evangelium
Eine Auslegung des Evangeliums
Podcaster
Episoden
15.02.2026
16 Minuten
Jesus geht es immer um mehr! Die Bergpredigt ist ein Weg zur
inneren Einheit und zum Ganz-Werden. Die Gebote führen hinein in
eine grenzenlose Dynamik der Liebe.
Gott hat das Wunderwerk Mensch geschaffen und zu wirklich Großem
befähigt: Ihn und die Menschen mehr als alles zu lieben. Er will
nicht zulassen, dass wir uns mit Halbherzigkeit und Halbheit
zufrieden geben und in der Spaltung verharren, in die wir geraten
sind. Die einzelnen Aussagen dieses Teils der Bergpredigt, die
wie eine Aneinanderreihung von Forderungen erscheinen können,
sind geeint in der Dynamik, in die sie hineinführen wollen, in
die Dynamik einer grenzenlosen Liebe. Die Gebote sind nur die
Minimalforderung an unser Leben, in dem „Ich aber sage euch...“,
das Jesus hier spricht, geht es aber um das „mehr“ - um die
liebende Achtsamkeit, um Vergebung, die nicht lange fragt, und um
ein ungebrochenes Verhältnis zu unserem eigenen Leib und unserem
Leben. Es geht hier wesentlich um einen Weg, der zur Heilung all
unserer Gebrochenheit führt und alle Bereiche des Lebens heil
werden lassen will.
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25.01.2026
16 Minuten
Es wäre jeden Abend eine Frage wert, was wir den Tag über in
die Welt hineingetragen haben: unseren Blick auf und unser Gerede
über das Dunkle und Negative, über unsere Enttäuschungen und die
schlechten Erfahrungen im Lauf unseres Lebens?
Oder konnten wir etwas von dem verwirklichen, was Jesus meint,
wenn er sagt: "Folgt mir nach!"? Wenn Er das Licht ist, dann
sollen auch wir Licht sein, Hoffnungsträger inmitten aller
Dunkelheiten dieser Welt und unseres Lebens. Diese größte
Herausforderung können wir nur bewältigen, wenn wir ständig auf
Tuchfühlung mit Ihm selbst sind, in der ständigen Bereitschaft,
sein Licht aufzunehmen, um dann für andere Licht, Kraft und Trost
zu sein.
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19.01.2026
1 Minute
Gott wusste wohl, dass er es „mit Paulus machen kann“. Er hatte
mit Eifer und ganzem Einsatz seine Sache gegen die Chrsiten
betrieben - sie verfolgt und ausliefern lassen - , und Gott hat
es umgewandelt in einen glühenden Eifer für Christus. Vor
Damaskus ereingnete sich eine Begegnung, die zum
Schlüsselerlebnis wurde. Aber auch andere wichtige Menschen, die
schon Christen waren, sind entscheidend gewesen. Vielleicht wäre
Paulus nicht Paulus geworden ohne das Gebet des Stephanus und
ohne die Handauflegung des Hananias.
Nach seiner Bekehrung, einer Umwandlung in eine neue Existenz,
hat er Christus ganz und gar erkannt, so dass er inmitten all
seiner Anstrengungen und Strapazen immer wieder in Dankbarkeit
und Lobpreis ausbricht.
Er kann sich nicht mehr zurückhalten, wenn es darum geht, das
Wirken Gottes an sich selbst und an den anderen um ihn herum, in
den Gemeinden, zu preisen und zu sehen, dass Gott erst da zum Zug
kommt, wo der Mensch schwach ist.
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18.01.2026
1 Minute
Es ist eine große Offenbarung, die Johannes erfährt. Ein Leben
lang hat er sich darauf vorbereitet.
Und es vollzieht sich in dieser Begegnung, was sich auch in
unserer Begegnung mit Jesus vollzieht:
Wenn jemand Jesus erkennt, dann öffnet der Mensch sein Herz für
Gott, er folgt den Spuren des Herrn und in dem Moment, wenn wir
das Licht hereinlassen, werden wir für andere zum Zeugen.
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11.01.2026
1 Minute
Es ist wie ein neuer Schöpfungsmorgen! Der geöffnete Himmel ist
ein Bild dafür, dass die Sonne Gottes neu über den Menschen
aufgeht und dass in dem Moment, als Christus aus dem Wasser des
Jordan emporsteigt, die geheimnisvolle und unendlich fruchtbare
Zusammenarbeit des göttlichen Geistes mit dem menschlichen
Fleisch beginnt. Christus ist das Urbild und wir sind das Abbild.
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Über diesen Podcast
"Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem
Wort aus Gott" (Mt 4,4). Die Homilie zum Sonntagsevangeliums legt
einen Text aus dem Neuen Testament aus und macht ihn aus seinen
Wurzeln heraus verständlich. Die Worte, Gleichnisse und die Person
Jesu selbst werden lebendig und werden zum Brot für jeden Tag. Die
Predigten von P. Markus Johannes Straubhaar CRVC begleiten durch
das Kirchenjahr und erschließen die Texte der katholischen
Liturgie. P. Markus Johannes ist seit dem 1.09.2025 Rektor der
Gebetsstätte Heroldsbach in der Diözese Bamberg. Eine
aktuelle Predigt aus Heroldsbach findet sich häufig unter folgendem
Link: http://www.youtube.com/@heroldsbachlive5149
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