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Beschreibung
vor 9 Jahren
Das Beben der Erde, als Jesus stirbt, ist die Sprache der Steine,
die nicht schweigen, obwohl man die Jünger und Jesus selbst zum
Schweigen gebracht hat. Das Beben und die Erschütterung erfasst
alle, vom Moment des Mahles an, wo die Sprache auf den Verräter
kommt bis hin zum Moment des Verrats, wo Jesus selbst im Kuss des
Judas zutiefst erschüttert sein muss. Jesus erbebt in der Nacht der
Angst und Qual, von den engsten Vertrauten allein gelassen, und die
Angst, selbst mit hineingezogen zu werden lässt auch Petrus
erbeben, als er schwört und flucht, diesen Menschen nicht zu
kennen. Alle, die am Wegrand der Passion Jesus begleiten und
schließlich in der Nähe des Sterbenden bleiben, entgehen der
Erschütterung nicht. Mit ihnen, mit den Frauen, die Jesus lieben
und verehren, warten wir durch die Nacht des Karfreitages hindurch,
im demütigen Vertrauen, dass das Beben schon ankündigt, dass der
Tod seine Beute nicht länger festhalten kann.
die nicht schweigen, obwohl man die Jünger und Jesus selbst zum
Schweigen gebracht hat. Das Beben und die Erschütterung erfasst
alle, vom Moment des Mahles an, wo die Sprache auf den Verräter
kommt bis hin zum Moment des Verrats, wo Jesus selbst im Kuss des
Judas zutiefst erschüttert sein muss. Jesus erbebt in der Nacht der
Angst und Qual, von den engsten Vertrauten allein gelassen, und die
Angst, selbst mit hineingezogen zu werden lässt auch Petrus
erbeben, als er schwört und flucht, diesen Menschen nicht zu
kennen. Alle, die am Wegrand der Passion Jesus begleiten und
schließlich in der Nähe des Sterbenden bleiben, entgehen der
Erschütterung nicht. Mit ihnen, mit den Frauen, die Jesus lieben
und verehren, warten wir durch die Nacht des Karfreitages hindurch,
im demütigen Vertrauen, dass das Beben schon ankündigt, dass der
Tod seine Beute nicht länger festhalten kann.
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